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Bundesliga: BVB bricht gegen HSV Statistik-Rekord

Diese BVB-Statistik ist historisch

Beim 3:2-Sieg gegen den HSV bricht Borussia Dortmund dank einer dominanten zweiten Halbzeit gleich zwei Rekorde.
Sebastian Kehl ist nicht mehr Sportdirektor bei Borussia Dortmund. Der SPORT1 Doppelpass reagiert live auf diese Entscheidung.
Beim 3:2-Sieg gegen den HSV bricht Borussia Dortmund dank einer dominanten zweiten Halbzeit gleich zwei Rekorde.

Borussia Dortmund hat beim 3:2-Erfolg gegen den Hamburger SV am Samstagabend Historisches geschafft – zumindest, wenn es nach der Statistik geht. Die Schwarz-Gelben generierten gegen den Aufsteiger aus dem hohen Norden einen „Expected-Goals“-Wert von 6,2 – der höchste Wert seit Beginn der Datenerfassung 2020/21. Rein statistisch hätte der BVB also sechs Tore gegen den HSV schießen müssen.

Im ersten Durchgang waren die Dortmunder offensiv zunächst harmlos geblieben und lagen zur Pause verdient mit 0:2 zurück. Doch mit einem dominanten Sturmlauf nach dem Seitenwechsel drehte der BVB die Partie – 15 Torschüsse feuerte die Mannschaft von Niko Kovac in Hälfte zwei ab, der HSV keinen einzigen. So entstand der historische xG-Wert.

Das gab es noch nie: Elfer-Rekord für BVB

Dass die Borussen im Spielverlauf insgesamt drei Elfmeter zugesprochen bekamen, trug natürlich wesentlich zum hohen Wert bei – ein Strafstoß wird je nach Daten-Anbieter mit einem xG-Wert zwischen 0,7 und 0,8 bewertet.

Den ersten der drei Strafstöße verschoss Felix Nmecha, Ramy Bensebaini verwandelte die anderen beiden sicher.

Auch das ist für den BVB ein neuer Rekord: Zum ersten Mal überhaupt bekam Dortmund in einem Bundesligaspiel drei Elfmeter zugesprochen.

Durch die beiden Elfer und einen weiteren Treffer von Serhou Guirassy dazwischen gewann der BVB das Topspiel letztlich noch mit 3:2. Am Tag danach ist aber vom Spiel kaum noch die Rede, der Verein sorgte abseits des Rasens für Aufsehen: Sportdirektor Sebastian Kehl verlässt Dortmund mit sofortiger Wirkung.