BVB-Boss Lars Ricken hat bestätigt, dass Borussia Dortmund bei der Verpflichtung von Ole Book als neuem Sportdirektor von einer speziellen Vertragsklausel profitiert hat.
BVB-Boss bestätigt brisantes Detail bei Book-Transfer
Brisante BVB-Klausel bestätigt
„Dass er gewisse BVB-Sympathien besitzt, ist für uns nicht von Nachteil gewesen. Sonst wäre es uns auch nicht möglich gewesen, ihn so kurzfristig zu verpflichten. Er hat sich eine Ausstiegsklausel nur für Borussia Dortmund in den Vertrag schreiben lassen“, erklärte Ricken auf der Vorstellungs-Pressekonferenz am Mittwoch. „Das zeugt von Selbstbewusstsein und Weitsicht.“
SPORT1 hatte bereits im Zuge des bestätigten Wechsels von Book, der sich zuvor als Sportvorstand der SV Elversberg einen Namen gemacht hatte, von einer Ausstiegsklausel berichtet, die nur für Borussia Dortmund galt. Für andere Interessenten wäre es somit deutlich schwieriger gewesen, den gebürtigen Westfalen loszueisen.
BVB-Klausel: Book erklärt Hintergründe
Book selbst erklärte auf Nachfrage zur Ausstiegsklausel in seinem Elversberg-Vertrag: „Es war nicht das Ziel, bei Borussia Dortmund zu arbeiten, sondern erfolgreich bei Borussia Dortmund zu arbeiten. Dieses Ziel ist noch nicht erreicht.“
Der 40-Jährige führte aus: „Ich hatte zu dem Zeitpunkt, als wir den Vertrag gemacht haben, das Gefühl, dass wir in Elversberg ein stabiles Fundament gelegt haben. Ich hoffe, dass es diesen Sommer mit dem Aufstieg für Elversberg klappt. Aber deshalb habe ich das (einen BVB-Wechsel; Anm. d. Red.) durchaus irgendwann für eine realistische Möglichkeit gehalten.“
Beim BVB unterschrieb Book bis 2029. Er folgt auf den bisherigen Sportdirektor Sebastian Kehl, dessen sofortiger Abschied am Sonntag bekannt geworden war.