Borussia Dortmunds Sport-Geschäftsführer Lars Ricken hat klargemacht, warum die sofortige Trennung von Sportdirektor Sebastian Kehl die sinnvollste Option für alle Beteiligten darstellte.
BVB-Boss erklärt: Darum erfolgte die Kehl-Trennung sofort
Ricken: Darum kam das BVB-Aus sofort
„Wir haben am Sonntag mit Carsten zusammengesessen und sind einvernehmlich zu dem Entschluss gekommen, dass es für beide Seiten besser ist, die Tätigkeit zu beenden. Konsequenterweise auch nicht erst im Sommer“, sagte Ricken am Mittwoch.
Der 49-Jährige führte aus: „Es ist sinnlos, Sebastian dann noch in Gespräche zu schicken, mit dem Wissen, dass er dann im Sommer nicht mehr da ist.“ Man wollte stattdessen einem neuen Sportdirektor „den Raum geben“.
Ricken: „Entscheidung nicht einfach gefallen“
Als Nachfolger von Kehl stellte der BVB am Montag Ole Book vor. Der 40-Jährige hatte sich als Kaderplaner und Sportvorstand der SV Elversberg einen Namen gemacht – und sich für den BVB extra eine spezielle Ausstiegsklausel in den Vertrag schreiben lassen.
Mit Blick auf Kehl ergänzte Ricken: „Ich glaube, es ist nachvollziehbar, dass auch mir diese Entscheidung nicht einfach gefallen ist. Er war nicht nur ein Mitspieler von mir, sondern wir sind auch zusammen Deutscher Meister geworden.“
Kehl habe in unterschiedlichen Rollen große Verdienste um den Verein gehabt: „Für sein Engagement sind wir ihm unendlich dankbar.“
Ricken kündigte an: „Wir werden mit Sicherheit nochmal die Möglichkeit finden – in welcher Art und Weise, das werden wir noch besprechen –, dass er sich verabschieden kann.“