Es waren Szenen, die Hoffnung machten: Jonas Urbig nahm am Montag am Torwarttraining des FC Bayern teil. Die sozialen Kanäle des Vereins verbreiteten die gute Nachricht in alle Welt. Die Botschaft: Es sieht gut aus.
FC Bayern: Neuer Stand bei Jonas Urbig
Neuer Stand bei Urbig
Der 22-Jährige kann unter Umständen bereits am Mittwochabend gegen Bergamo spielen – nur acht Tage nach seiner Gehirnerschütterung im Hinspiel. Auch Vincent Kompany gab auf der Pressekonferenz am Dienstagnachmittag ein positives Signal, dass Urbig spielen kann, „wenn alles normal läuft“.
FC Bayern: Noch ist bei Urbig nicht alles klar
Der Einsatz steht allerdings noch nicht abschließend fest. SPORT1-Informationen zufolge hat Urbig die entsprechenden Untersuchungen mit gutem Ergebnis absolviert, war aber nicht ganz symptomfrei. Gerade bei Landungen nach Flugeinlagen hatte der Keeper noch Beschwerden – das steht ihm und den Bayern noch im Weg. Gut möglich also, dass es bis Mittwochabend nicht reicht und der 16-jährige Leonard Prescott das Bayern-Tor hüten darf.
Am frühen Dienstagnachmittag wird Urbig am Abschlusstraining an der Säbener Straße teilnehmen, danach - vielleicht aber auch erst am Spieltag selbst - soll eine Entscheidung fallen. Maßgebend im Zusammenhang mit Gehirnerschütterungen sind die Protokolle der DFL und der UEFA bezüglich Kopfverletzungen.
Der europäische Verband gibt unter anderem vor, dass ein Spieler erst am Spielbetrieb teilnehmen darf, wenn ein Training symptomfrei ablief - dann kann der Mannschaftsarzt die Freigabe erteilen. Zudem ist die Untersuchung durch einen unabhängigen neurologischen Berater notwendig.