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FC Bayern: Rolfes kontert Hoeneß-Attacke

Rolfes kontert Hoeneß-Attacke

Nach der harschen Schiedsrichter-Kritik von Uli Hoeneß setzt Simon Rolfes zum Konter an. Der 44-Jährige hat eine andere Meinung.
Die Diskussionen um die Schiedsrichterleistung in der Partie zwischen Leverkusen und dem FC Bayern halten an. Nach der starken Kritik von Uli Hoeneß kontert nun Leverkusen-Geschäftsführer Simon Rolfes.
Nach der harschen Schiedsrichter-Kritik von Uli Hoeneß setzt Simon Rolfes zum Konter an. Der 44-Jährige hat eine andere Meinung.

Die deutliche Kritik von Uli Hoeneß am Schiedsrichtergespann um Christian Dingert bei der Bundesliga-Partie zwischen dem FC Bayern und Bayer Leverkusen (1:1) sorgt bei Simon Rolfes für Unverständnis.

Auf SPORT1-Nachfrage, ob er die Hoeneß-Aussagen nachvollziehen könne, antwortete Leverkusens Geschäftsführer Sport am Montag: „Nein, verstehe ich nicht. Und sehe ich auch nicht so.“

„Es gab mit Sicherheit Situationen, die durch den Videoschiedsrichter überprüft worden sind, wo ein bisschen Unterbrechung war. Ansonsten hat der Schiedsrichter das Spiel laufen lassen, es gab Spielfluss, es gab Torraumszenen, es gab Zweikämpfe auf dem Platz“, führte Rolfes aus.

Rolfes: „Da habe ich schon ganz andere Spiele erlebt“

Sein Schluss: „Da habe ich schon ganz andere Spiele erlebt, obwohl ich ein bisschen jünger bin“, sagte der 44-Jährige im Rahmen des Abschlusstrainings vor Leverkusens Rückspiel in der Champions League beim FC Arsenal (Dienstag, 21.00 Uhr im LIVETICKER).

Der 74 Jahre alte Hoeneß hatte nach dem Remis, bei dem es zwei Platzverweise gegen die Bayern gegeben hatte, von der „schlechtesten Leistung eines Schiedsrichter-Teams, die ich je bei einem Bundesligaspiel erlebt habe“ gesprochen.

Auch andere Bayern-Funktionäre hatten gegen den Schiedsrichter gewettert. Gegen die strittige Gelb-Rote Karte von Luis Díaz hat der Rekordmeister Einspruch eingelegt.