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Hoeneß legt im Sportstudio nach: "Bis heute nicht beruhigt"

„Nicht beruhigt“: Hoeneß legt nach

Nach Bayerns Schiri-Ärger gegen Bayer Leverkusen brodelt es weiter in Uli Hoeneß. Von seiner heftigen Kritik rückt er nicht ab.
Lothar Matthäus äußert sich bei einer Filmpremiere zu den Diskussionen um die Schiedsrichterleistung in der Partie zwischen Leverkusen und dem FC Bayern. Die scharfe Kritik der Bayern-Riege um Uli Hoeneß kann er nicht nachvollziehen. Der Film "Ein Sommer in Italien - WM 1990" läuft ab 19. März im Kino.
Nach Bayerns Schiri-Ärger gegen Bayer Leverkusen brodelt es weiter in Uli Hoeneß. Von seiner heftigen Kritik rückt er nicht ab.

Eigentlich sollte Uli Hoeneß im aktuellen Sportstudio nur kurz über den internationalen Aktionstag gegen Rassismus sprechen – eine Problematik, die auch im Fußball zuletzt wieder in den Fokus rückte.

Der Ehrenpräsident des FC Bayern München ließ sich jedoch nicht davon abhalten, seine Schiedsrichter-Kritik der vergangenen Wochen zu erneuern. „Ich fand meine Aussagen überhaupt nicht beleidigend, sondern sachlich kritisch“, meinte Hoeneß in typischer Manier und betonte: „Ich bin bis heute noch nicht beruhigt über seine schlechte Leistung.“

Scharfe Hoeneß-Attacke nach Schiri-Ärger

Die deutlichen Worte zielten auf Schiedsrichter Christian Dingert ab, der nach dem chaotischen Remis des FC Bayern bei Bayer Leverkusen am vergangenen Wochenende von Hoeneß scharf attackiert wurde.

„Das ist die schlechteste Leistung eines Schiedsrichterteams, die ich je bei einem Bundesligaspiel erlebt habe“, wurde der 74-Jährige damals von der Bild-Zeitung zitiert.

Dingert war in der Partie mehrfach in den Mittelpunkt geraten. Unter anderem erkannte er zwei Tore des FCB ab und schickte mit Nicolas Jackson und Luis Díaz zwei Akteure vom Platz. Auch mit einer Woche Abstand ist das Verständnis von Hoeneß für diese Entscheidungen nicht gewachsen.