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Krösche reagiert auf Kritik von Uli Hoeneß - und warnt den FC Bayern

Krösche warnt die Bayern

Markus Krösche reagiert auf die kritischen Worte von Uli Hoeneß über Eintracht Frankfurts Transferpolitik. Der SGE-Boss spricht dabei auch eine Warnung an den FC Bayern aus.
Frankfurts Sportvorstand Markus Krösche kritisiert auf der SPOBIS die Ausbildung von Nachwuchsspielern in Deutschland und wird dabei deutlich.
Markus Krösche reagiert auf die kritischen Worte von Uli Hoeneß über Eintracht Frankfurts Transferpolitik. Der SGE-Boss spricht dabei auch eine Warnung an den FC Bayern aus.

Eintracht Frankfurts Transferstrategie sieht Bayern Münchens Ehrenpräsident Uli Hoeneß kritisch. SGE-Boss Markus Krösche gab Hoeneß durchaus recht, richtete aber auch mahnende Worte an die Münchner.

„Er hat grundsätzlich recht. Wenn du deine besten Spieler verlierst, dann verlierst du Substanz. Das ist grundsätzlich richtig. Dass Bayern München eher eine Käuferverein als ein Verkäuferverein ist, ist auch richtig“, sagte Krösche im ZDF-Sportstudio.

Zugleich prognostizierte er: „Ich glaube, dass die Bayern in Zukunft auch verkaufen werden. Wenn Olise zu Real Madrid wechseln möchte, dann ist sicherlich auch die Wahrscheinlichkeit da, dass der Spieler dann auch verkauft wird.“

Hoeneß sieht Eintracht Frankfurts Strategie kritisch

Hoeneß hatte sich vergangene Woche bei einer Veranstaltung der Frankfurt School of Finance & Management zur SGE-Transferstrategie geäußert.

„Ich persönlich bin kein großer Freund vom Verkauf von guten Spielern. Ich sage immer beim FC Bayern: Wir sind ein Käuferverein und kein Verkäuferverein“, sagte Hoeneß und wandte sich an Frankfurts Vorstandssprecher Axel Hellmann: „Und das wird Axel Hellmann auch noch begreifen, dass man auf die Dauer eben bei jedem Verkauf auch Substanz verliert.“

Laut Krösche habe sich der Markt verändert. „Andere Länder und andere Klubs haben andere Möglichkeiten als wir in der Bundesliga“, erläuterte der 45-Jährige. „Ich glaube, dass wir da schon kämpfen müssen in den nächsten Jahren, um die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen. Deswegen bedeutet das auch, dass dementsprechend aus unserer Liga heraus, vielleicht auch von Spitzenklubs, vielleicht auch von Bayern München, Spieler verkauft werden.“