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Kwasniok-Aus beim 1. FC Köln offiziell! Das sind die Details

Kwasniok-Aus offiziell!

Nach dem Remis im rheinischen Derby gegen Borussia Mönchengladbach trennen sich die Domstädter von Lukas Kwasniok.
"Du musst erstmal einen finden, der mehr Überzeugung hat": Bei der Pressekonferenz nach dem 3:3 gegen Gladbach legte der mittlerweile entlassene Lukas Kwasniok eine PK hin, die es in sich hatte.
Nach dem Remis im rheinischen Derby gegen Borussia Mönchengladbach trennen sich die Domstädter von Lukas Kwasniok.

Der 1. FC Köln hat auf die angespannte sportliche Situation reagiert und sich von Trainer Lukas Kwasniok getrennt. Das ist das Ergebnis eines Krisengipfels der Kölner Verantwortlichen am Sonntag.

SPORT1 hatte vorab von der Trennung berichtet, am Abend bestätigte der 1. FC Köln die Meldung. Köln und Kwasniok trennten sich einvernehmlich, der 44-Jährige erhält eine Abfindung in Höhe von etwas mehr als einer Million Euro.

Kessler: „Haben zu wenige Punkte geholt“

Bis Saisonende übernimmt der bisherige Co-Trainer René Wagner. Auch Kwasnioks Co-Trainer Frank Kaspari muss den Verein verlassen.

„Wir haben uns am Sonntag sehr intensiv mit unserer aktuellen Situation beschäftigt und sind zu der Entscheidung gekommen, für die letzte Phase der Saison auf der Cheftrainer-Position einen Impuls zu setzen. Lukas’ Fußballwissen und seine fachliche Expertise sind unbestritten. Er hat unsere Mannschaft mit großer Sorgfalt und hohem Engagement auf die Spiele vorbereitet. Trotz leidenschaftlicher und ordentlicher Auftritte war zuletzt ein klarer Abwärtstrend in unserer Entwicklung erkennbar“, wird FC-Geschäftsführer Thomas Kessler zitiert.

„Wir haben zu wenige Punkte geholt – das ist die Realität. Vor diesem Hintergrund sind wir nach intensiver Analyse zu der Entscheidung gekommen, Lukas freizustellen. Wir danken ihm für seine Arbeit beim FC und wünschen ihm für seinen weiteren Weg alles Gute.“

Köln in der Bundesliga sieben Spiele sieglos

Kwasniok hatte erst zu Saisonbeginn den Trainerjob in der Domstadt übernommen und einen Vertrag bis 2028 unterschrieben. Nach gutem Saisonstart gerieten die Kölner zuletzt immer stärker in Abstiegsgefahr.

Das 3:3 im rheinischen Derby gegen Borussia Mönchengladbach am Samstag war das siebte sieglose Spiel in Folge für den Effzeh. In der Tabelle steht Köln auf Platz 15.