Nach Uli Hoeneß hat nun auch Bayern-Präsident Herbert Hainer die Leistung und Entscheidungsfindung von Schiedsrichter Christian Dingert scharf kritisiert.
Wut nicht verraucht! FC Bayern legt nach
Schiri-Wut! Bayern legt nach
Der Unparteiische hatte am Samstag beim Spiel der Münchner in Leverkusen (1:1) in gleich mehreren Situationen den Unmut des FC Bayern auf sich gezogen.
„Normalerweise kommentiere ich Schiedsrichter nicht, aber dieses Mal hatte er einen gebrauchten Tag. In Bayern sagt man zu sowas: ‚Satz mit x, das war wohl nix‘”, sagte Hainer bei der Bild.
FC Bayern: Eingeständnis von Dingert „hilft uns nichts“
Dingert hatte Bayern-Star Luis Díaz in der 84. Minute mit Gelb-Rot vom Platz gestellt. Der Unparteiische nahm eine Schwalbe des verwarnten Kolumbianers auf dem Rasen wahr, nach Ansicht der TV-Bilder ruderte Dingert nach dem Spiel jedoch zurück.
„Wenn ich jetzt die Bilder sehe, ist es kein Elfmeter, das ist mal klar. Gelb-Rot ist sehr hart, das würde ich jetzt nicht mehr so geben“, sagte der Schiedsrichter nach dem Spiel.
Dass sich Dingert für diese Entscheidung nach Abpfiff entschuldigte, nahm Hainer zur Kenntnis. „Dass er nach dem Spiel zugesteht, er würde nach Ansicht der Fernsehbilder Luis Díaz keine Gelb-Rote Karte geben, ist aller Ehren wert – hilft uns und ‚Lucho‘ aber nichts.“
Uli Hoeneß hatte noch am Samstagabend getobt: „Das ist die schlechteste Leistung eines Schiedsrichter-Teams, die ich je bei einem Bundesligaspiel erlebt habe“, sagte der Bayern-Patron bei Bild.