RB Leipzig hat am Bundesliga-Freitag ein Schützenfest gegen die TSG Hoffenheim gefeiert. Beim 5:0-Sieg sorgte ein Moment jedoch für tiefe Sorgenfalten.
Schmerzen und Schreie: Sorgen um Diomande
Sorgen um Diomande
In der 32. Spielminute signalisierte Senkrechtstarter Yan Diomande nach einem Zweikampf sichtbare Schmerzen an der linken Schulter und musste zunächst behandelt werden. Der Nationalspieler der Elfenbeinküste machte zunächst weiter, ging ohne größere Einwirkung des Gegners jedoch nur wenig später erneut zu Boden (37.). Sogar Schmerzensschreie waren bei Diomande vereinzelt zu vernehmen.
Während das Geschehen an der Seitenlinie der Leipziger eindeutig vermuten ließ, dass Diomande nicht mehr weiterspielen könne, kämpfte sich der 19-Jährige abermals zurück – und das mit entscheidendem Einfluss.
Vorlage und Abseitstor: Diomande trotzt den Schmerzen
Kurz vor der Pause bereitete Diomande erst das 4:0 von Brajan Gruda (44.) vor und erzielte in der Nachspielzeit sogar das vermeintliche 5:0, welches aufgrund einer Abseitsposition von Xaver Schlager aber vom VAR einkassiert wurde.
In der 66. Spielminute wurde der Abend für Diomande dann durch Trainer Ole Werner doch vorzeitig beendet. Die linke Schulter ließ der Flügelspieler bei seiner Auswechslung sichtbar hängen.
Die TV-Kameras fingen Diomande wenig später mit sichtlich schmerzverzerrtem Gesicht auf der Bank ein – inklusive Eisbeutel auf der lädierten Schulter.
WM und Bundesliga-Endspurt: Wie steht es um Diomande?
Bei RB dürften sie in den kommenden Tagen mit bangem Blick auf die Situation um Diomande schauen. Mit zehn Toren und sechs Vorlagen in der Bundesliga zählt der Youngster bereits in seiner ersten Saison für den Klub zu den Schlüsselspielern. Im engen Rennen um die Champions-League-Plätze könnte Diomande also noch eine entscheidende Rolle spielen.
Wenige Monate vor der Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada wäre ein längerer Ausfall aber auch für die Elfenbeinküste ein enormer Rückschlag. Auch in der Nationalmannschaft zählt der Leipziger mittlerweile zu den zentralen Hoffnungsträgern. In der Gruppe E treffen die Ivorer auf Deutschland, Curacao und Ecuador.