Mit dem Pausenpfiff wurde es hitzig in Dortmund: Als Schiedsrichter Matthias Jöllenbeck die erste Hälfte zwischen dem BVB und dem Hamburger SV (3:2) abpfiff, ließ eine Grätsche von Karim Adeyemi die Emotionen nochmals hochkochen.
Wirbel um Karim Adeyemi: "Das gehört sich nicht!"
Wirbel um Adeyemi
Denn allen voran Nicolai Remberg war mit der Aktion von Adeyemi gegen Albert Sambi Lokonga im Anschluss an einen Einwurf in Höhe der Mittellinie überhaupt nicht einverstanden und stellte Adeyemi zur Rede. Sofort bildete sich eine Spielertraube.
HSV-Profi kritisiert BVB-Star Adeyemi: „Gehört sich nicht“
„So wie ich es gesehen habe, war der Ball schon abgepfiffen. Adeyemi ist dann wieder voll hinten in ihn rein. So hab ich es gesehen“, beschrieb Remberg hinterher die Situation: „Das gehört sich nicht. Der Ball ist abgepfiffen.“
Die ganze Situation habe sich „dann aufgebauscht“, fügte Remberg hinzu. „Ich bin jetzt nicht aggressiv hingegangen und habe ihn geschubst, gar nicht. Es war jetzt nicht richtig schlimm, aber ich fand schon so, dass man mal was sagt: Ey, gehört sich nicht!“
Gelbe Karte hat Folgen für HSV-Profi
Die Gemüter beruhigten sich aber auch wieder recht schnell. Doch Adeyemi wurde auf dem Weg in die Katakomben von Schiedsrichter Jöllenbeck nochmals zurückgepfiffen. Denn der Referee zückte für das Vergehen Gelb – ebenso wie für Remberg.
„Dass der Schiri dann Gelb gibt, ist nervig“, ärgerte er sich. Die Karte hat für den HSV-Mittelfeldspieler Konsequenzen: Es war seine zehnte Gelbe, damit fehlt er seinem Team nach der Länderspielpause in der Partie gegen den FC Augsburg.