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Auch der FC Bayern hat hier etwas zu verlieren

Auch Bayern hat etwas zu verlieren

Während der Länderspielpause schließt Alexander Nübel eine Rückkehr nach München nicht aus. Doch was würde ein Duell zwischen ihm und Jonas Urbig für den FC Bayern bedeuten?
Im SPORT1-Podcast "Die Bayern-Woche" äußert sich SPORT1-Chefreporter Stefan Kumberger zu Bayerns Torhüter-Debatte.
Während der Länderspielpause schließt Alexander Nübel eine Rückkehr nach München nicht aus. Doch was würde ein Duell zwischen ihm und Jonas Urbig für den FC Bayern bedeuten?

Die Zukunft von Manuel Neuer ist weiterhin offen. Obwohl die lebende Torwart-Legende seit Kurzem 40 Jahre alt ist, steht Neuers Entscheidung noch nicht fest. Derweil hat sich Alexander Nübel zumindest ein bisschen in Stellung gebracht.

Als er im Rahmen der Nationalmannschaft nach einer möglichen Rückkehr zum FC Bayern gefragt wurde, verwies der aktuell an den VfB Stuttgart ausgeliehene Keeper auf seinen noch gültigen Vertrag beim Rekordmeister.

FC Bayern: Duell zwischen Nübel und Urbig um Neuer-Nachfolge?

Gibt es ab Sommer also ein heißes Duell zwischen Nübel und Jonas Urbig um die Nachfolge von Neuer? Fakt ist: Noch ist jede Option denkbar – zumindest theoretisch. Auch ein Kampf der Kronprinzen. Doch gerade für Nübel würde er Gefahren bereithalten.

„Ich traue ihm diesen Mut zu, aber für meine Begriffe geht es für ihn dann um alles. Wenn er sich diesen Konkurrenzkampf zutraut und ihn dann verlieren sollte, war’s das für Nübel wahrscheinlich auf Top-Top-Top-Niveau“, sagt SPORT1-Chefreporter Stefan Kumberger in der aktuellen Folge des Podcasts „Die Bayern-Woche“. Der 29-Jährige werde aber trotzdem immer einen guten Verein finden, allerdings nicht mehr vom Format des Rekordmeisters.

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Nübel im Duell mit Urbig nur der Herausforderer

Das Keeper-Duell wäre also vor allem für Nübel ein Risiko. Er ist aktuell der Herausforderer, denn Urbig konnte in den vergangenen Monaten enorm viele Pluspunkte sammeln – der Youngster ist eindeutig in der Pole Position.

Zudem ist es durchaus denkbar, dass die bayerische Klubführung eine solche Zuspitzung des Konkurrenzkampfs im Tor überhaupt nicht will. Denn: Auch für die Bayern steht einiges auf dem Spiel. Stichwort: Unruhe.

„Wenn sie sich wirklich auf dieses Abenteuer einlassen … – Respekt von meiner Seite. Sie müssen es dann aushalten, dass das Torwart-Duell das bestimmende Thema der Sommer-Vorbereitung sein wird. Da blicken alle darauf“, erklärt Kumberger.

Nübel-Abgang ließe Bayern-Transferpolitik schlecht aussehen

Der Insider gibt zudem zu bedenken, dass ein schneller Abschied Nübels die Münchner auf der anderen Seite ebenfalls nicht gut dastehen lassen würde – schließlich galt der Deal einst als Top-Transfer. Die Bayern haben also etwas zu verlieren.

„Wenn sie ihn verabschieden, muss man im Nachgang schon sagen, dass das eine der größeren Fehleinschätzungen in der Transferpolitik war. Das trifft allerdings Sportdirektor Christoph Freund und Sportvorstand Max Eberl nicht, weil die Verpflichtung von Nübel ja vor ihrer Zeit stattfand“, sagt Kumberger und erinnert daran, dass das Geschäft bislang ein teures Vergnügen für die Bayern war. Schließlich bezahlen sie aktuell noch zwei Drittel des Nübel-Gehalts, der VfB lediglich ein Drittel.

Die ganze Diskussion sowie alles zu den anderen aktuellen Brennpunkt-Themen rund um den Rekordmeister hören Sie in der neuen Ausgabe des SPORT1-Podcasts „Die Bayern-Woche“ mit Moderatorin Madeleine Etti und Chefreporter Stefan Kumberger.

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