Max Eberls Ankündigung, die Kaufoption bei Bayern-Stürmer Nicolas Jackson voraussichtlich nicht zu ziehen, hat dessen Berater zu einem Statement veranlasst.
Aus beim FC Bayern? Jackson-Berater reagiert
Bayern-Aus? Jackson-Berater reagiert
„Nicolas Jackson spielt eine hervorragende Saison: 28 Spiele, 10 Tore. Afrikameister, Deutscher Meister und zudem für das (Pokal-)Finale qualifiziert“, schrieb Diomansy Kamara am Sonntagnachmittag in einem Statement bei Instagram.
Dennoch: „Der FC Bayern wollte die Kaufoption nicht ziehen und Nico konzentriert sich weiterhin zu 100 Prozent auf das Champions-League-Halbfinale gegen PSG – ein sehr wichtiger Moment für ihn und für den Verein.“
FC Bayern: Keine Zukunft für Jackson
Der FC Bayern sei „ein sehr großer Verein. Das Wichtigste ist, bis zum Saisonende so viele Titel wie möglich zu gewinnen.“
Und die Zukunft? „Wer kann sie schon vorhersagen? Vertraue dem Prozess, alles ist möglich“, sagte Kamara.
Bayern-Sportvorstand Eberl hatte am Samstagabend bestätigt, was viele schon erahnt hatten: Jackson soll den Rekordmeister im Sommer wieder verlassen.
„Wir haben Spieler wie Nicolas Jackson, wo wir die Option nicht ziehen müssen, weil er die Spiele nicht erreicht. Und wo es darauf hinausläuft, dass wir die Option nicht ziehen werden“, sagte Eberl im ZDF-Sportstudio.
Jackson-Leihe von Chelsea
Jackson war im vergangenen Sommer leihweise vom FC Chelsea zu den Bayern gewechselt. Der Vertrag, der sowohl eine Kaufpflicht als auch eine Kaufoption beinhaltet, läuft Ende Juni aus.
Die Kaufpflicht in Höhe von 65 Millionen Euro hätte nur gegriffen, wenn Jackson für Bayern auf 40 Pflichtspieleinsätze über 45 Minuten gekommen wäre.
Die Spielanzahl, die Uli Hoeneß im September 2025 im SPORT1 Doppelpass enthüllt hatte, galt jedoch von Anfang an als utopisch.
Jackson kommt für die Münchner auf 29 Pflichtspiele. Dabei schoss er zehn Tore und gab vier Vorlagen.