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BVB bleibt wohl Transfer-Chaos um Schlotterbeck erspart

BVB bleibt wohl Transfer-Chaos erspart

Rund um die Vertragsverlängerung von Nico Schlotterbeck gibt es wegen einer Ausstiegsklausel großen Wirbel. Inzwischen sickern immer mehr Details durch. Ein frühzeitiges Ablaufdatum soll dem BVB Planungssicherheit geben.
Am Wochenende wurde Nico Schlotterbeck noch von den eigenen Fans im Stadion ausgepfiffen. Im Training am Dienstag posierte er brav für Bilder mit Fans nach dem Training. Die Nachfrage nach Bildern mit ihm scheint unverändert.
Rund um die Vertragsverlängerung von Nico Schlotterbeck gibt es wegen einer Ausstiegsklausel großen Wirbel. Inzwischen sickern immer mehr Details durch. Ein frühzeitiges Ablaufdatum soll dem BVB Planungssicherheit geben.

Die langfristige Verlängerung von Nico Schlotterbeck bei Borussia Dortmund sorgte nicht überall für Begeisterung. Speziell die Ausstiegsklausel im bis 2031 laufenden Vertrag, die jüngst durch Präsident Hans-Joachim Watzke bestätigt wurde, kam nicht gut an.

Bei der 0:1-Heimniederlage gegen Bayer Leverkusen wurde Schlotterbeck trotz seines Verbleibes von den eigenen Fans ausgepfiffen. Zudem hagelte es auch Kritik von ehemaligen Größen des BVBs.

Jetzt sickern immer mehr Details zur ominösen Ausstiegsklausel durch. Nach übereinstimmenden Medienberichten sollen nur drei Vereine die Klausel überhaupt ziehen können und den Innenverteidiger für mindestens 50 Millionen Euro verpflichten können.

Zwei der drei Vereine sollen nun bekannt sein. Auf der Liste stehen demnach Real Madrid und der FC Liverpool. Bayern München soll dagegen nicht das dritte Team sein.

Schlotterbeck-Klausel hat Ablaufdatum im Juli

Der BVB kann seinen Abwehrchef also zumindest nicht ungefragt an den direkten Bundesliga-Konkurrenten verlieren. Zudem erfreulich: Sollte Schlotterbeck schon in diesem Sommer wechseln wollen, muss eine Entscheidung frühzeitig fallen.

Die Klausel soll nämlich nicht für den gesamten Transfersommer gültig sein. Vielmehr müsste einer der drei Vereine die Klausel bis Mitte oder Ende Juli aktivieren. Rund um das WM-Finale am 19. Juli müsse die Entscheidung über einen Transfer im Sommer 2026 fallen.

Selbst wenn einer der drei Vereine die Klausel ziehen würde, hätte der BVB anschließend immerhin noch genug Zeit, einen Ersatz zu suchen. Bis zum Ende der Transferperiode wären es dann noch um die sechs Wochen.

So bliebe den Dortmundern zumindest ein Transfertheater auf den letzten Metern erspart. Die Vergangenheit hat schon oft gezeigt, wie kompliziert Transfers in den letzten Wochen werden können.