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FC Bayern: Eberl überrascht mit Aussagen zur Trainersuche

Eberl überrascht mit Trainer-Aussagen

Unter Trainer Vincent Kompany hat sich der FC Bayern wieder zu einer der besten Mannschaften der Welt entwickelt. Max Eberl gesteht jetzt ehrlich, dass der Belgier aber die erste Wahl war.
Der FC Bayern dreht furios ein 0:3 gegen Mainz und gewinnt sogar mit 4:3. Mit Blick auf das wichtige Champions League Halbfinale sieht Trainer Vincent Kompany einen wichtigen Wert für sein Team.
Unter Trainer Vincent Kompany hat sich der FC Bayern wieder zu einer der besten Mannschaften der Welt entwickelt. Max Eberl gesteht jetzt ehrlich, dass der Belgier aber die erste Wahl war.

Der FC Bayern schwimmt aktuell auf einer echten Erfolgswelle und eilt nur so von Erfolg zu Erfolg. Einer der Hauptgründe dafür ist Trainer Vincent Kompany.

Der Belgier ist für die Bayern ein echter Glücksgriff, das unterstrich auch Sportvorstand Max Eberl am Sonntagabend im ZDF-Sportstudio: „Jetzt 20 Monate später muss man sagen, es ist ein Glücksfall für die Bayern.“

FC Bayern: Eberl schwärmt von Kompany

Eberl gestand dann, dass Kompany auch ihn selbst durchaus überrascht habe: „Wie es dann konkret aber gelaufen ist, habe ich mir auch nicht so vorstellen können.“

„Aber wir hatten das Gefühl, das passt. Als Mensch, als Trainer, mit der Spielweise. Vincent Kompany hat in den letzten 20 Monaten einfach einen fantastischen Job gemacht und er ist einfach ein großartiger Mensch“, schwärmte der Sportvorstand.

Eberl war einer der Hauptantreiber hinter der Verpflichtung des Belgiers. Er erklärte aber jetzt erneut deutlich, dass Kompany vor knapp zwei Jahren nicht die erste Wahl war: „Natürlich hatten wir vorher Absagen bekommen, da brauche ich auch nicht drum herumreden.“

Eberl gesteht: Vor Kompany gab es viele andere Kandidaten

„Es ist, glaube ich, kein Geheimnis mehr, dass Julian Nagelsmann Thema war, dass wir mit Ralf Rangnick gesprochen haben, dass wir mit Oliver Glasner gesprochen haben. Manche wollten auch Hansi Flick zurück – alles herausragende Trainer“, sagte der Sportvorstand über die damaligen Kandidaten für den Bayern-Job.

Nach all den Absagen habe er dann den Belgier vorgestellt. Ein Vorschlag, der nicht überall im Verein auf Gegenliebe stieß: „Als wir den Namen dann präsentiert haben, war erst einmal ein Fragezeichen da. Es gab etwas Verwunderung.“

„Vincent Kompany stand immer auf unserer Liste. Aber ehrlicherweise, da bin ich auch ganz offen, war es jetzt nicht so, dass ich mich getraut habe, als allererstes Vincent Kompany vorzustellen“, gestand Eberl.

Gespräch mit Guardiola? „War der Dosenöffner“

Nachdem die anderen Wunschkandidaten aber abgesagt hatten, habe er sich gleich auf den Belgier festgelegt: „Für uns fühlte sich das schnell an, dass er der richtige Trainer für den FC Bayern ist.“

„Dann haben wir eben mit Vincent gesprochen. Christoph und ich haben uns dann angeschaut und gesagt: Ein fantastischer Mensch, ein fantastischer Trainer. Wir haben gesehen wie er Fußball spielen möchte, haben das auf unseren Kader übertragen und gedacht, das könnte passen“, erzählte der Bayern-Vorstand.

Von seinen Vorstandkollegen sei er danach trotzdem gefragt worden „ob wir uns sicher sind“. Daraufhin habe er zu Karl-Heinz Rummenigge gesagt: „Frag Pep was er davon hält. Und das war ein Stück weit dann auch der Dosenöffner, und dann haben wir Vincent Kompany verpflichtet.“