Diese Partnerschaft sorgt schon jetzt für Zündstoff! Bayern-Star Alphonso Davies veröffentlichte am Mittwoch eine Reihe von Bildern und Videos, auf denen sich der Kanadier lachend mit einer Red-Bull-Mütze auf dem Kopf und einem Energydrink in der Hand zeigte.
FC Bayern: Bilder von Star sorgen für Zündstoff
Bayern-Star geht brisanten Deal ein
Doch der Hintergrund seiner Posts war keineswegs ein Wechsel zu einem Fußballklub des Brause-Konzerns. Stattdessen kündigte Davies an: „Ein neues Kapitel beginnt mit Red Bull. Ich bin stolz, Teil der Familie zu sein.“ Künftig wird der 25-Jährige als Werbegesicht des österreichischen Energy-Drink-Herstellers agieren.
Eishockey-Klub Red Bull München beglückwünschte den Bayern-Star und schrieb: „Willkommen in der Familie, Phonzie.“ Bei den Fans hingegen sorgte der Schritt überwiegend für negatives Feedback. „Nein zu RB“, „Bayern München hasst Red Bull“ oder „Muss das sein, Phonzie?“, lauteten einige der Kommentare.
Bayern-Ultras protestieren gegen Red Bull
Besonders unter den Anhängern der Bundesliga-Teams erfährt das Wirken des Red-Bull-Konzerns im Fußball eine starke Ablehnung. Auch die Ultras des deutschen Rekordmeisters zeigen bei Spielen gegen Leipzig regelmäßig mit Gesängen und Plakaten ihre klare Ablehnung.
RB Leipzig wurde erst im Jahr 2009 auf Initiative der Red Bull GmbH gegründet, die zu 99 Prozent auch Gesellschafter der RasenBallsport Leipzig GmbH ist, in welche die Profi- sowie die Nachwuchsabteilung ausgegliedert sind.
Seither verzeichnete der Klub einen steilen Aufstieg bis ins vordere Drittel der Bundesliga. Der zentrale Vorwurf? Sportlicher Erfolg wurde nicht erarbeitet, sondern schlichtweg erkauft. Dass der Entschluss zur Zusammenarbeit von Davies mit Red Bull von den meisten Fans nicht freudig aufgenommen wird, war zu erwarten und spiegelte sich auch schnell in der Kommentarspalte wider.
Beim FC Bayern steht Davies noch bis 2030 unter Vertrag. In der aktuellen Saison hatte er wieder einmal mit Verletzungen zu kämpfen. Gegen den SC Freiburg (3:2) und Real Madrid (2:1) wurde er nach überstandenen Oberschenkelproblemen zweimal eingewechselt.