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Leipzig vor Königsklassen-Matchball: Motivation "spürbar"

Leipzig vor Königsklassen-Matchball: Motivation „spürbar“

RB könnte am Wochenende die Qualifikation für die Champions League perfekt machen - Ole Werner mahnt im Vorfeld.
Werner trifft mit Leipzig auf Leverkusen
Werner trifft mit Leipzig auf Leverkusen
© AFP/SID/RONNY HARTMANN
RB könnte am Wochenende die Qualifikation für die Champions League perfekt machen - Ole Werner mahnt im Vorfeld.

Trainer Ole Werner will sich vor dem ersten Matchball in der Fußball-Bundesliga noch nicht mit der möglichen Champions-League-Rückkehr von RB Leipzig befassen. Die Qualifikation für die Königsklasse bereits am Samstag (18.30 Uhr/Sky) bei Bayer Leverkusen perfekt machen zu können, sei „eine große Motivation“, erklärte der Trainer am Donnerstag. Diese sei „spürbar, aber das führt nicht dazu, dass wir unkonzentriert sind – ganz im Gegenteil“.

Er erlebe seine Mannschaft vor dem Duell mit dem direkten Konkurrenten „extrem fokussiert, extrem willig im Training“, sagte Werner: „Das ist erst einmal die richtige Herangehensweise.“ Die Ausgangslage vor den drei verbleibenden Spielen ist gut, RB liegt mit 62 Punkten auf Platz drei. Der Vorsprung vor dem VfB Stuttgart und der TSG Hoffenheim (beide 57) beträgt fünf Zähler, der Abstand zu Leverkusen (55) sogar sieben.

In der vergangenen Saison hatte Werner selbst mit Werder Bremen am vorletzten Spieltag mit einem 0:0 dafür gesorgt, dass Leipzig die Qualifikation für die Champions League verpasste. „RB hat uns den Europapokal versaut“, sagte der Coach auf das Spiel angesprochen und grinste: „Von daher war das für beide Mannschaften kein erfreulicher Tag.“

Nun könnte Werner die Leipziger nach einem Jahr Abstinenz zurück in die Königsklasse führen. Inwiefern er dabei wieder auf Kapitän David Raum (Leistenprobleme) und Innenverteidiger Castello Lukeba (Adduktorenproblemen) setzen kann, ist offen. Über die genauen Einsatzmöglichkeiten des zuletzt angeschlagenen Duos wolle man nach dem Abschlusstraining entscheiden.

In das Topspiel gehe RB generell „mit einer breiten Brust“, erklärte Werner, „aber auch mit der Erkenntnis, dass dort eine Mannschaft auf uns wartet, die nicht einfach zu bespielen ist“. Jedem sei bewusst, „dass ein Saisonziel immer erst dann erreicht ist, wenn es wirklich auch so weit ist“.