Meijer plädiert für Hjulmand-Aus

Der einstige Bayer-Angreifer Erik Meijer sieht ein Problem auf der Trainerposition bei der Werkself.
Die Saison von Bayer 04 Leverkusen läuft nicht wie geplant. Nun müssen sie im Pokal ausgerechnet gegen die Bayern spielen. Kasper Hjulmand ist trotz alledem optimistisch und möchte nach Berlin den DFB Pokal gewinnen.
Der einstige Bayer-Angreifer Erik Meijer sieht ein Problem auf der Trainerposition bei der Werkself.

Der frühere Leverkusener Stürmer Erik Meijer rät seinem ehemaligen Verein zu einem Trainerwechsel im Sommer. „Bei Bayer musst du mit diesem Kader unter die Top Vier kommen. Punkt“, sagte der 56-Jährige im Vorfeld des Pokalduells gegen den FC Bayern München im Interview mit ran.

Da gehöre Trainer Kasper Hjulmand „natürlich mit dazu. Er hat die Mannschaft bislang noch nicht komplett erreicht, noch nicht so gepackt, dass die Spiele mit voller Überzeugung durchgezogen werden“. Derzeit liegt Bayer in der Bundesliga als Sechster vier Punkte hinter Platz vier.

Am Ende laufe „alles über den Trainer – er ist der Filter, der die Inhalte an die Spieler weitergibt. Diese entscheidende Chemie fehlt noch ein Stück weit“, führte Meijer aus.

Meijer spricht sich für Trainerwechsel in Leverkusen aus

Ihm fehle bei Hjulmand „die klare Handschrift. Ich erkenne nicht deutlich genug, wofür die Mannschaft stehen soll. Es geht gar nicht gegen die Person, denn ich halte ihn für einen guten Typen. Aber wenn ich mir anschaue, wie Leverkusen spielt, fehlen mir die Automatismen, die Klarheit, die Struktur“.

Er sehe bei den Leverkusenern derzeit „wenig Wiedererkennbares“. Braucht es also einen erneuten Wechsel auf der Trainerposition im Sommer? „Wenn das klare Ziel ist, wieder unter die ersten vier zu kommen und damit Champions League zu spielen – und das mit ansehnlichem Fußball –, dann sage ich: ja“, betonte Meijer. Der Niederländer hatte zwischen 1996 und 1999 für Leverkusen 106 Pflichtspiele absolviert und dabei 21 Treffer erzielt.