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Bundesliga: So plant Köln den Derby-Coup

So plant Köln den Derby-Coup

Kölns Trainer René Wagner sieht beim Gegner aus Leverkusen vielfältige Qualitäten, hat aber eine Idee für das Derby.
Weite Wege sind der Plan: Wagner vor Leverkusen
Weite Wege sind der Plan: Wagner vor Leverkusen
© picture-alliance/dpa/SID/Christian Charisius
Kölns Trainer René Wagner sieht beim Gegner aus Leverkusen vielfältige Qualitäten, hat aber eine Idee für das Derby.

Trainer René Wagner und der 1. FC Köln wollen Bayer Leverkusen im Derby einen möglichst anstrengenden Nachmittag bereiten. „Ich glaube, dass die Leverkusener mit Intensität immer mal Probleme hatten“, sagte der Coach vor dem Spiel am Samstag (15.30 Uhr im LIVETICKER): „Daher müssen wir uns trauen, im eigenen Stadion die richtigen Mittel zu wählen.“

Es gehe darum, „den Ball zu behalten, die Laufwege für die Leverkusener weit zu machen, dass sie irgendwann vielleicht auch keine Lust mehr haben, dem Ball hinterher zu laufen.“

Leverkusen-Pleite gegen Bayern ein Vorteil für Köln?

Die Werkself war zudem unter der Woche im Pokalspiel gegen Bayern München (0:2) vor allem defensiv schwer gefordert, dies könne für die Kölner nun „vielleicht ein minimaler Vorteil“ sein, sagte Wagner.

Allerdings habe Leverkusen in diesem Spiel auch gezeigt, „dass sie gegen den Ball aggressiv sein können, dass sie Herz haben, dass sie als Truppe zusammenarbeiten. Daher geht es für uns darum, dass wir noch mehr Herz zeigen, noch aggressiver gegen den Ball sein möchten. Und dann müssen wir denen ihre Qualität nehmen.“

Bundesliga: Köln ungeschlagen seit fünf Spielen

Der FC ist fünf Spiele in Folge ungeschlagen, hat in dieser Phase allerdings nur einmal gewonnen. Fünf Punkte beträgt derzeit der Vorsprung auf die Abstiegszone. Leverkusen benötigt im Endspurt der Saison dringend Siege für die Champions-League-Qualifikation.

Der verletzte Mittelstürmer Ragnar Ache sei für die Kölner indes „nicht Eins-zu-eins zu ersetzen“, sagte Wagner: „Es geht darum, die richtige Kombination an Spielern zu finden und das aufzufangen.“ Der zuletzt starke Joker Luca Waldschmidt etwa habe seine Stärken im eigenen Ballbesitz. „Jetzt müssen wir entscheiden, ob das Spiel eines wird, in dem wir eher den Ball haben oder eher nicht.“