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Gladbach-Boss nimmt Fans in die Pflicht

Gladbach-Boss nimmt Fans in die Pflicht

Das Heimspiel von Borussia Mönchengladbach gegen Mainz 05 soll kein normales Bundesligaspiel werden, sagt der Sportchef Rouven Schröder.
Will Energie von den Rängen: Rouven Schröder
Will Energie von den Rängen: Rouven Schröder
© FIRO/SID
Das Heimspiel von Borussia Mönchengladbach gegen Mainz 05 soll kein normales Bundesligaspiel werden, sagt der Sportchef Rouven Schröder.

Sportchef Rouven Schröder hat Borussia Mönchengladbach auf das nächste Duell im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga eingeschworen – und dafür die Fans in die Verantwortung genommen.

„Das wird ein ganz wichtiges Spiel am Sonntag“, sagte der 50-Jährige vor dem Heimspiel gegen den FSV Mainz 05 (ab 19.30 Uhr im LIVETICKER): „Das ist nicht einfach ein Spiel, wo wir alle brauchen – das muss ein Hexenkessel sein. Es muss von Anfang an klar sein: Wir wollen dieses Spiel gewinnen. Da brauchen wir jeden einzelnen Zuschauer in jeder einzelnen Spielphase.“

Mainz muss bitteres Ausscheiden verkraften

Mit einem Sieg könnte sich der Tabellen-14. Gladbach, derzeit fünf Punkte vor dem Relegationsplatz, der größten Abstiegssorgen entledigen. Letztmals hatte Gladbach vor über einem Monat beim FC St. Pauli gewonnen (2:0). Aber, warnte Schröder: „Mainz weiß, wie Abstiegskampf geht.“

Die Rheinhessen haben derzeit drei Zähler mehr als Gladbach. Am Donnerstagabend war Mainz bei Racing Straßburg kläglich im Viertelfinale der Conference League ausgeschieden (0:4). Von einem vermeintlichen Vorteil für die Borussia, etwa ob der frischeren Beine, will Schröder dennoch nichts wissen.

Gladbach-Coach erwartet „Fight“

„Bitte hört auf mit englischer Woche“, sagte er: „Die werden um 19.30 Uhr da sein mit allem, was sie haben. Wir werden alles dagegen setzen. Aber diesen Heimvorteil, den wollen wir nutzen.“

Auch Trainer Eugen Polanski, der fast auf seinen gesamten Kader zurückgreifen kann, ist sicher, dass von der Mainzer Enttäuschung nichts mehr zu sehen sein wird. Der 40-Jährige erwartet einen „Fight“. Einzig Nationalspieler Tim Kleindienst fehlt ihm dabei.