Eine alte Fußballweisheit besagt: Wenn Real Madrid ruft, kann man kaum Nein sagen. Geht es nach Fabian Wohlgemuth, kann man das allerdings sehr wohl – und sich stattdessen für einen Verbleib beim VfB Stuttgart entscheiden.
Sebastian Hoeneß zu Real Madrid? VfB-Reaktion überrascht
Hoeneß zu Real? VfB-Boss überrascht
Wie seit Kurzem berichtet wird, soll Stuttgarts Trainer Sebastian Hoeneß bei den Königlichen auf dem Zettel stehen. „Davon habe ich gelesen. Und ich glaube auch, dass Real Madrid seinen Staff sehr professionell aussucht“, kommentierte Wohlgemuth bei DAZN: „Allerdings kann ich zu uns sagen, dass wir noch viel gemeinsam vorhaben – völlig unabhängig von Real Madrid.“
VfB Stuttgart: Real Madrid an Sebastian Hoeneß dran?
Darüber hinaus sei er wegen seines Trainers, der bei den Schwaben noch bis 2028 unter Vertrag steht, noch nicht aus Spanien kontaktiert worden. Und dass Madrid schon an Hoeneß persönlich herangetreten sein könnte, hält er ebenfalls für unwahrscheinlich.
„Ich erlebe Sebastian ja bei der täglichen Arbeit. Wir kommunizieren viel, planen viel zusammen. Wenn es da Anzeichen geben würde, dann wäre er da auch so offen, um direkt an uns heranzutreten“, sagte der VfB-Boss.
VfB-Boss: Hier ist die Stimmung besser als bei Real Madrid
Ob man einem Cheftrainer ein Angebot vom großen Real aber überhaupt abschlagen könne, wurde Wohlgemuth noch gefragt.
Seine Antwort fiel durchaus überraschend aus: „Warum nicht? Was er beim VfB Stuttgart hat, das weiß er, wenn ich hier mal ins Stadion gucke. So eine unglaubliche Atmosphäre gibt’s nicht mal in Madrid. Deswegen ist er hier gut aufgehoben.“
Unter Hoeneß hat sich Stuttgart zu einem Topteam der Bundesliga entwickelt, das im Saisonendspurt noch um die Teilnahme an der Champions League kämpft. Der Coach selbst hatte jüngst weitgehend desinteressiert auf die Gerüchte um seine Person reagiert.