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Uli Hoeneß stichelt gegen Liverpool: "Müssen sich die Haare raufen"

Hoeneß stichelt gegen Liverpool

Uli Hoeneß schwärmt von der Entwicklung von Luis Díaz – und kann sich in diesem Zusammenhang einen verbalen Seitenhieb Richtung Liverpool nicht verkneifen.
Uli Hoeneß feiert seinen 74. Geburtstag. SPORT1 blickt auf die besten Sprüche des heutigen Ehrenpräsidenten des FC Bayern München zurück.
Uli Hoeneß schwärmt von der Entwicklung von Luis Díaz – und kann sich in diesem Zusammenhang einen verbalen Seitenhieb Richtung Liverpool nicht verkneifen.

Ehrenpräsident Uli Hoeneß blickt voller Stolz auf die Entwicklung von Luis Díaz beim FC Bayern. Und der 74-Jährige stichelte dabei in Richtung Díaz‘ Ex-Klub FC Liverpool.

„Die in Liverpool müssen sich wirklich die Frage stellen, was sie da für Fehler gemacht haben“, sagte Hoeneß im Podcast „Auf eine weiß-blaue Tasse“ im Gespräch mit dem Bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder.

Hoeneß stichelt: „Die müssen sich die Haare raufen“

Hoeneß zog einen Vergleich zu Liverpools Verpflichtung von Alexander Isak im vergangenen Sommer. „Sie haben Isak für 150 Millionen von Newcastle gekauft und haben Díaz für knapp 70 abgegeben. Die müssen sich doch die Haare raufen, wenn sie sehen, was der leistet.“

Zugleich schwärmte Hoeneß von Díaz: „Er ist nicht nur ein guter Spieler und Torjäger, sondern auch ein unglaublicher Arbeiter. Auf seiner Seite passiert gar nichts. Er rennt nach hinten und hilft aus.“

Während Díaz mit 24 Toren und 18 Assists in 42 Pflichtspielen ein wichtiger Leistungsträger im Team der Münchner ist, hat Isak für Liverpool erst zwei Tore in der Premier League erzielt. Allerdings fiel der Ex-Dortmunder aufgrund eines Wadenbeinbruchs auch lange aus, erst kürzlich gab Isak sein Comeback. Aktuell steht er bei elf Einsätzen in der Liga.

Hoeneß warnt vor „Söldnertum“

Mit Blick auf die Kaderzusammenstellung konnte sich Hoeneß einen verbalen Seitenhieb in Richtung Liverpool nicht verkneifen. „Man muss aufpassen, und das ist gerade auch das Problem in Liverpool, dass man nicht so ein Söldnertum heranwachsen lässt“, sagte Hoeneß.

Für 500 Millionen Pfund einkaufen heiße noch lange nicht System oder Harmonie einkaufen, führte der Bayern-Patron weiter aus.

Liverpool hatte im vergangenen Sommer neben Rekordtransfer Isak auch den lange Zeit vom FC Bayern umworbenen Florian Wirtz für 125 Millionen Euro verpflichtet. Hinzu kamen unter anderem noch die Transfers aus der Bundesliga von Hugo Ekitiké (für 95 Millionen Euro von Eintracht Frankfurt) und Jeremie Frimpong (für 40 Millionen Euro von Bayer Leverkusen).