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Wolfsburgs Lebenszeichen: "Möchten Pauli Druck machen"

Wolfsburg will „Pauli Druck machen“

Nach dem Sieg bei Union Berlin schöpft der VfL Wolfsburg im Abstiegskampf neue Hoffnung.
Hecking feierte bei Union ersten ersten Sieg
Hecking feierte bei Union ersten ersten Sieg
© (picture alliance/contrast photoagentur)/SID/O.Behrendt
Nach dem Sieg bei Union Berlin schöpft der VfL Wolfsburg im Abstiegskampf neue Hoffnung.

Nach dem erlösenden Sieg in Berlin schielte Dieter Hecking sofort auf ein mögliches Abstiegsfinale beim FC St. Pauli am Horizont. „Zumindest wäre jetzt theoretisch das Endspiel möglich, wo wir vorbeiziehen können. Wir werden alles dafür tun, dass wir dieses Endspiel haben“, sagte der Trainer des VfL Wolfsburg. Mit dem 2:1 (1:0) bei Union Berlin rückten die Wölfe ganz nah an die Kiezkicker heran.

Vier Spieltage vor Schluss liegt Wolfsburg mit 24 Punkten auf Abstiegsrang 17 – zwei Zähler hinter St. Pauli auf dem Relegationsrang. Beide Teams treffen beim Saisonfinale am 16. Mai in Hamburg aufeinander.

„Für heute Abend ist alles gut – und trotzdem weiß ich: Wir sind immer noch Vorletzter. Ja, wir haben gegenüber Pauli ein Tor gutgemacht, wir haben zwei Punkte gutgemacht“, ordnete Hecking ein.

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Am kommenden Samstag (ab 15.30 Uhr im LIVETICKER) wollen Hecking und Co. gegen Borussia Mönchengladbach den nächsten Schritt machen, St. Pauli tritt parallel beim Schlusslicht 1. FC Heidenheim an.

„Klar, wir möchten Pauli Druck machen“, sagte Stürmer Dzenan Pejcinovic – und fügte an: „Ich glaube, dass viele Leute wollen, dass wir absteigen, aber wir haben heute gezeigt, dass wir noch am Leben sind.“ Zuvor war der VfL zwölf Ligaspiele ohne Erfolg gewesen.