Jetzt ist es offiziell: Trainer Adi Hütter kehrt zu Eintracht Frankfurt zurück und übernimmt die Nachfolge des freigestellten Albert Riera. Was SPORT1 bereits am Samstag berichtet hatte, gaben die Hessen am Sonntag bekannt.
Adi Hütter kehrt zu Eintracht Frankfurt zurück
Hütter-Rückkehr offiziell
Dem Klub zufolge tritt der 56-jährige Österreicher seine Aufgabe zum 1. Juli 2026 an und hat einen Vertrag bis 30. Juni 2029 unterschrieben.
„Adi Hütter steht für mutigen Offensivfußball, Klarheit und Disziplin. Er hat bei seinen Stationen gezeigt, dass er temporeichen Umschaltfußball mit Ballbesitz vereinen kann. Vor allem zuletzt in Monaco, wo er eine der jüngsten Mannschaften der Liga so gezielt entwickelt und gleichzeitig stabilisiert hat, dass sie sich in der Spitzengruppe der Ligue 1 etablieren konnte“, wird Sportvorstand Markus Krösche in der Vereinsmitteilung zitiert.
Hütter kehrt zurück: „Die Eintracht gemeinsam weiterentwickeln“
„Wir sind nach sehr guten Gesprächen überzeugt, dass wir die Eintracht gemeinsam weiterentwickeln können“, fuhr Krösche fort. Zudem sei es ein Vorteil, dass Hütter die Strukturen, das Umfeld und Personen im Klub kenne und keine besondere Eingewöhnungszeit erforderlich sei.
Hütter hatte die Eintracht bereits von 2018 bis 2021 trainiert und sie unter anderem bis ins Halbfinale der Europa League geführt (2018/19). Im Sommer 2021 folgte sein Wechsel zu Borussia Mönchengladbach. 2023 ging es für ihn zur AS Monaco weiter, wo er im Oktober 2025 ausschied.
Hütter: „Hatte immer das Gefühl, noch nicht fertig zu sein“
„Für mich ist es etwas ganz Besonderes und emotional, wieder Trainer der Eintracht zu sein“, erklärte der Österreicher. „Die Zeit, die wir gemeinsam in Frankfurt hatten, hat mich geprägt und habe ich nie vergessen. Rückblickend hatte ich immer das Gefühl, noch nicht fertig zu sein.“
Die vergangene Bundesliga-Saison schloss Frankfurt auf Rang acht ab und verpasste erstmals seit sechs Jahren die Qualifikation für einen europäischen Wettbewerb. Danach folgte Rieras Entlassung.
Neben Hütter galt auch Matthias Jaissle als Kandidat für die Nachfolge. Hütter stellt jedoch auch in finanzieller Hinsicht die Frankfurter Wunschlösung dar: Nach SPORT1-Informationen ist sein Engagement deutlich günstiger als das von Jaissle, der beim saudischen Spitzenklub Al-Ahli ein Gehalt von bis zu 15 Millionen Euro jährlich bezieht.