Bundesliga>

Robert Andrich spricht aus, was er nicht mehr verhehlen mag

Harte Worte von Bayers Andrich

Bayer Leverkusen verspielt im direkten Duell mit dem VfB Stuttgart womöglich die Champions League. Kapitän Robert Andrich ist nach der Partie bedient.
Bayer Leverkusen ist den Bayern im Halbfinale des DFB-Pokals über weite Strecken klar unterlegen. Entsprechend eindeutig fällt die Einschätzung von Robert Andrich aus.
Bayer Leverkusen verspielt im direkten Duell mit dem VfB Stuttgart womöglich die Champions League. Kapitän Robert Andrich ist nach der Partie bedient.

Bayer-Kapitän Robert Andrich hat nach der 1:3-Niederlage im Duell um die Champions League gegen den VfB Stuttgart deutliche Kritik an seiner Mannschaft aber auch sich selbst geäußert.

„Es war einfach von allen zu wenig. Heute war ein Sinnbild für unsere Saison. Sobald es eng und brenzlig wird, schaffen wir es nicht als Mannschaft zusammenzustehen“, bilanzierte er nach der Partie bei DAZN. „Wenn ich mir Spiele wie heute angucke, ist es der ganzen Saison resultierend, dass es nicht verdient ist, dass wir es in die Champions League schaffen. So ehrlich müssen wir mit uns sein“, ergänzte der 31-Jährige.

Weil auch die TSG Hoffenheim knapp gegen Werder Bremen gewann (1:0), rutschte Bayer durch die Niederlage von Platz 4 auf Rang 6 ab. Dieser berechtigt, wie seit Donnerstag fix ist, aber nur zur Teilnahme an der Europa League, nicht zur Königsklasse.

Bundesliga: Andrich übt Selbstkritik

„Da muss ich mir auch vieles ankreiden, weil ich stand schon häufig nach solchen Spielen hier und es ist immer das gleiche. Irgendwo muss der Fehler liegen“, gab sich Andrich selbstkritisch. Man müsse als Bayer Leverkusen „offen anerkennen, dass das nicht genug ist für die Top-4“.

Eine letzte Resthoffnung gibt es für die Werkself aber dennoch, auch wenn sie die Qualifikation für die Königsklasse mit drei Punkten Rückstand auf Hoffenheim und Stuttgart nun nicht mehr in den eigenen Händen hat. Dafür braucht es zum Saisonabschluss zwingend einen Heimsieg gegen den Hamburger SV.

Gleichzeitig muss Bayer hoffen, dass die TSG (in Mönchengladbach) und der VfB (in Frankfurt) ihre Spiele jeweils verlieren. Nur dann würden sie aufgrund der besseren Tordifferenz noch an beiden Teams vorbeiziehen.