Der VfL Wolfsburg rettet sich auf den letzten Drücker in die Relegation. Die Wölfe siegten im direkten Abstiegs-Duell beim FC St. Pauli mit 3:1 und verteidigten so den 16. Platz.
Wölfe leben und schießen Pauli in Liga zwei
Wölfe leben und schießen Pauli in Liga 2
St. Pauli steigt dagegen nach zwei Jahren in der Bundesliga wieder in die 2. Bundesliga ab. Insgesamt kam von den Gastgebern in den 90 Minuten zu wenig. Die 20. Saisonniederlage besiegelte das Schicksal des Teams von Coach Alexander Blessin, dessen Sieglos-Serie von zehn Spielen am Ende den Klassenerhalt kostete.
Am Samstag nutzte St. Pauli vor 29.546 Zuschauern im ausverkauften Millerntorstadion in der ersten Halbzeit wieder einmal beste Chancen nicht. Nur nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich von Abdoulie Ceesay (57.) kam kurz Hoffnung auf, ehe das Eigentor von Nikola Vasijl (64.) den Abstieg besiegelte.
Für Wolfsburg trafen zudem Konstantinos Koulierakis (38.) und Dzenan Pejcinovic (80.). In der Schlussphase schoss Wolfsburgs Christian Eriksen einen Handelfmeter (77.) an die Oberkante der Latte. Neben St. Pauli steigt auch der 1. FC Heidenheim ab, die im heimischen Stadion mit 0:2 gegen Mainz 05 verloren.
Viel Zeit zum Durchschnaufen bleibt den Niedersachsen nicht: Das Relegationshinspiel gegen den Zweitligadritten SV Elversberg, Hannover 96 oder SC Paderborn steigt am kommenden Donnerstag in Wolfsburg, die Entscheidung fällt dann auswärts am Montag drauf (beide 20.30 Uhr/jeweils Sat.1 und Sky).
Der Liveticker zum Abstiegsdrama zum Nachlesen.
+++ Wolfsburg rettet sich in die Relegation +++
Die Spiele sind aus und Wolfsburg rettet sich in die Relegation. Von St. Pauli kam in der Schlussphase nichts mehr. Wolfsburg siegt verdient mit 3:1 und kann noch auf die Rettung hoffen. St. Pauli und Heidenheim steigen ab. Die Heidenheimer verloren mit 0:2 gegen Mainz.
+++ St. Pauli braucht drei Tore +++
Aktuell spricht alles dafür, dass Wolfsburg die Relegation erreicht. St. Pauli müsste drei Tore erzielen, um das Spiel noch zu ihren Gunsten zu drehen. Auch von Heidenheim kommt im Parallelspiel nicht mehr viel. Es steht gegen Mainz noch immer 0:2. Beide Teams haben noch knapp 10 Minuten, um den Abstieg zu verhindern.
+++ Tor für Wolfsburg +++
Jetzt trifft der VfL doch zum 3:1. Die Wölfe kontern St. Pauli eiskalt aus. Zunächst scheitert Eriksen aus kurzer Distanz an Vasijl, nach dem überragenden Reflex des Torhüters springt der Ball aber genau vor die Füße von Pejcinovic, der den Ball ins leere Tor einschiebt.
+++ Eriksen verschießt +++
Christian Eriksen vergibt vom Punkt! Der Däne hat die Chance auf die Vorentscheidung, lässt diese aber aus. Torhüter Vasijl verlädt er zwar mit seinem Schuss in die Mitte, schlenzt den Ball aber an die Latte.
+++ Elfmeter für Wolfsburg +++
Wolfsburg hat die Chance auf die Entscheidung. Ando blockt einen Schuss im eigenen Strafraum mit der Hand. Schiedsrichter Sieber lässt erst weiterlaufen. Kurze Zeit später meldet sich der VAR. Nach kurzem Video-Studium entscheidet er zurecht auf Elfmeter.
+++ Wolfsburger-Tor zählt auch nach VAR-Prüfung +++
Die Gastgeber beschwerten sich nach dem Tor lautstark. Aus ihrer Sicht lag ein Foulspiel an Torhüter Vasilj vor. Schiedsrichter Daniel Siebert wird zur Sicherheit auch nochmal nach außen an den Bildschirm geschickt, bleibt nach Video-Ansicht aber bei seiner Entscheidung. Es lag kein Foulspiel vor und das Tor zählt. Was für ein Dämpfer für St. Pauli.
+++ Tor für Wolfsburg +++
Wolfsburg ist wieder in Führung und da sieht Nikola Vasilj im Tor von St. Pauli alles andere als gut aus. Nach einer Ecke wird er im Fünfmeterraum zwar bedrängt, faustet den Ball dann aber äußerst ungeschickt ins eigene Tor. Was für eine bittere Aktion für Vasilj, der sein Team zuvor mit zahlreichen überragenden Paraden im Spiel gehalten hatte.
+++ Wolfsburg versucht Spiel zu beruhigen +++
Das Millerntor-Stadion kocht nach dem Ausgleich. Aber von den Gastgebern kommt nach dem 1:1 nichts mehr. Wolfsburg beruhigt das Spiel mit viel Ballbesitz und erarbeitet sich weitere Torchancen.
+++ St. Pauli gleicht aus +++
St. Pauli lebt wieder. Die Gastgeber waren schon deutlich forscher aus der Halbzeit gekommen und belohnen sich nach einer Ecke mit dem Ausgleich. Abdoulie Ceesay, der erst zur Halbzeit eingewechselt wurde, schraubt sich am höchsten und köpft aus kurzer Distanz zum Ausgleich ein. Es fehlt aktuell noch ein Treffer zur Relegation.
+++ Heidenheim fordert Elfmeter +++
Auch in Heidenheim läuft das Spiel wieder und die Gastgeber fordern gleich einen Elfmeter. Der Ball springt dem fallenden Dominik Kohr tatsächlich deutlich an den Arm. Nach kurzer VAR-Prüfung wird die Entscheidung von Schiedsrichter Robert Hartmann bestätigt. Für ihn lag kein strafbares Handspiel vor.
+++ Auf St. Pauli geht es weiter +++
Das Spiel zwischen St. Pauli und Wolfsburg läuft wieder. Klar ist: St. Pauli muss das Spiel drehen, wenn man noch in die Relegation kommen will.
+++ Wolfsburg zur Halbzeit in der Relegation +++
Halbzeit auf beiden Plätzen. Aktuell hält der VfL Wolfsburg alle Trümpfe in der Hand. Durch den 0:2-Rückstand von Heidenheim würde den Wölfen aktuell sogar ein Unentschieden zur Relegation reichen. Nach dem Treffer von Koulierakis führt das Team von Dieter Hecking sogar.
+++ St. Pauli vergibt Mega-Chance +++
Fast parallel zum 2:0 für Mainz in Heidenheim lässt St. Pauli die XXL-Chance zum Ausgleich liegen. Nach einer perfekten Flanke von Kaars steht Hountondji drei Meter vor dem leeren Tor und schafft es diesen tatsächlich nicht im Tor unterzubekommen. Ihm verspringt der Ball komplett und so geht die Kugel nicht mal auf das Gehäuse.
+++ Heidenheim kassiert das 0:2 +++
Das Wunder von Heidenheim scheint auszubleiben. Mainz 05 spielt den eiskalten Party-Crasher. Nach einem Konter behält Tietz vor dem Tor die Nerven, legt nochmal kurz quer zu Amiri, der ebenfalls eiskalt bleibt, noch einen haken nach innen macht, damit Torhüter Feller ins Leere fliegen lässt und zum 2:0 einschiebt.
+++ Tor für Wolfsburg +++
Wolfsburg geht in Führung. Konstantinos Koulierakis ist auf dem Weg der Wolfsburger Held zu werden. Nach seiner Rettungstat im eigenen Strafraum bringt er den VfL nach einer Ecke per Kopf in Führung. Wenige Sekunde zuvor scheiterte erneut Daghim alleine vor dem Tor am überragenden Vasilj. Bei der anschließenden Ecke schraubt sich Koulierakis am höchsten und trifft zum 1:0. Damit ist Wolfsburg aktuell in der Relegation.
+++ Fast die Führung für St. Pauli +++
Was für eine Rettungstat von Grabara und Koulierakis! Nach einer verunglückten Faust-Abwehr des Wolfburger Torhüters kommt Metcalfe frei zum Schuss. Weil Grabara weit aus der Position ist, scheint das Tor leer, doch in allerletzter Sekunde retten der Torhüter und Koulierakis in Personal-Union mit einer gemeinsamen Grätsche.
+++ Auch Heidenheim scheitert an der Latte +++
Auf dem anderen Platz hat sich Heidenheim langsam geschüttelt und findet immer besser ins Spiel. Fast hätte das Team von Frank Schmidt den Ausgleich erzielt, doch Pieringer trifft frei vor dem Tor nur die Latte.
+++ St. Pauli und Wolfsburg treffen die Latte +++
Jetzt ist richtig Feuer drin! Zuerst trifft Fujita mit einem satten Schuss vom Strafraum die Unterkante der Latte. Im direkten Gegenzug dann die große Chance für Wolfsburg: Daghim läuft alleine auf das Tor zu, scheiterte dann aber am starken Vasilj. Bei der darauffolgenden Ecke scheitert Daghim erneut hauchdünn. Per Kopf trifft er nur die Latte und gleicht bei den Aluminiumtreffern aus.
+++ Strittige Situation im Strafraum von St. Pauli +++
Plötzlich kommt es im Strafraum der Gastgeber zu einer strittigen Szene. Pejcinovic geht nach leichtem Kontakt von Irvine zu Boden. Schiedsrichter Daniel Siebert entscheidet aber gleich, dass das zu wenig für einen Elfmeter ist.
+++ St. Pauli und Wolfsburg belauern sich +++
Es ist unklar, ob das Ergebnis aus Heidenheim schon auf den Rasen im Millerntor-Stadion durchgedrungen ist. Offiziell gibt es im Stadion keine Zwischenstände. Aktuell wirkt es trotzdem so, als wenn beide Teams Bescheid wüssten. Gefährliche Offensiv-Aktionen sind noch Mangelware. Stattdessen belauern sich beide Teams im Mittelfeld.
+++ Fast der Heidenheimer Doppel-Schock +++
Nur fünf Minuten nach dem 0:1 hätte sich Heidenheim fast schon aus dem Kampf um den Relegationsplatz verabschiedet. Tietz verpasst den Doppelschlag nur um wenige Zentimeter. Sein Schuss touchiert die Latte. Glück für Heidenheim.
+++ Kalte Dusche für Heidenheim +++
Bitterer Start für den 1. FC Heidenheim. Philipp Tietz bringt Mainz bereits in der sechsten Minute in Führung. Nach einer abgefälschten Flanke muss der Stürmer aus wenigen Metern nur noch ins leere Tor einköpfen. Da es in Hamburg noch 0:0 steht, wäre nach aktuellem Stand Wolfsburg in der Relegation.
+++ Es geht los im spannenden Abstiegsfinale +++
Der Ball rollt. Vor dem Spiel wurde von allen Seiten viel geredet. Jetzt gilt es. Sowohl das Spiel St. Pauli – Wolfsburg als auch Heidenheim – Mainz läuft.
++ Schmidt vor Finale kämpferisch +++
Kurz vor dem Spiel spricht auch noch Heidenheim-Trainer Frank Schmidt, der sich kämpferisch zeigt: „Ich kann nur sagen, dass wir vor Wochen abgeschrieben wurden. Wir wurden in der Tabelle nicht mal mehr eingeblendet. Die ging nur bis Platz 17. Jetzt haben wir es durch eine Aufholjagd geschafft, dass wir eine Chance haben. Das alleine ist das unglaubliche. Dieses Herzschlagfinale haben wir uns verdient.“
+++ Hecking über Finale: „Hätte ich gut drauf verzichten können“ +++
Dieter Hecking hat in seiner langen Karriere schon viel erlebt, solch einen Abstiegs-Krimi allerdings auch noch nicht. „Wir werden alles versuchen heute hier zu gewinnen. Alle drei Teams haben die Chance es zu schaffen. Solch eine Konstellation ist einzigartig im deutschen Fußball. Dass ich jetzt Teil davon bin, darauf hätte ich gut verzichten können“, sagte Hecking bei DAZN.
+++ Pauli-Trainer Blessin hofft auf Fans: „Muss uns tragen“ +++
Im Abstiegsfinale werden auch die Nerven eine wichtige Rolle spielen. „Es gilt einen kühlen Kopf zu bewahren“, sagte St. Paulis Trainer Alexander Blessin vor dem Spiel bei DAZN: „Die Stimmung hier am Millerntor muss uns tragen. Es gilt von Anfang an mit den Fans zusammen das Ziel zu erreichen.“
„Es wird ein Abtasten werden. Wir wollen keine wilde Maus spielen, aber natürlich vollen wir druckvoll spielen und zeigen, dass wir unbedingt gewinnen wollen. Das ist klar, aber wir werden ganz sicher nicht direkt alles nach vorne werfen und zu viel riskieren“, sagte Blessin zum Plan für das Spiel.
+++ Heidenheim-Boss über Anspannung: „Ist riesig“
Sanwald spricht auch über die Anspannung, die das Fernduell am letzten Spieltag mitbringt und zeigt sich auf die Frage, wie groß die Anspannung ist deutlich: „Ich bin ehrlich, die ist riesig. So eine Situation hatten wir auch noch nie. Wir hatten die Möglichkeit über die Relegation drin zu bleiben und aufzusteigen oder damals die Möglichkeit in Regensburg aufzusteigen. Aber heut war klar: Du stehst auf und weißt, dass du das Spiel gewinnen musst und trotzdem nicht weißt, ob es reicht. Es geht um nichts anderes als um die Teilnahme an der 1. Bundesliga. Das ist schon was.“
+++ „Wenn das einer gesagt hätte, hätte gesagt: Gebt mir das Schriftstück, wo ich unterschreiben kann“ +++
Heidenheim kämpfte sich in den vergangenen Wochen im beeindruckend zurück. Auch deshalb freut sich Heidenheim-Boss Holger Sanwald überhaupt über die Möglichkeit sich noch retten zu können.
„Wenn mir das einer gesagt hätte, hätte ich gleich gesagt: Gebt mir das Schriftstück, wo ich unterschreiben kann. Traumhaft, wenn wir das erreichen können, hätte ich damals gesagt. Zu dem Zeitpunkt hat niemand mehr an uns gedacht. Dass wir unseren Fans überhaupt die Chance geben können, noch davon träumen zu können in der Liga zu bleiben, ist toll. Das i-Tüpfelchen wäre, wenn wir es tatsächlich heute noch gewinnen und wir in die Relegation einziehen könnten“, sagte Sanwald bei DAZN.
+++ St. Pauli und Wolfsburg liefern sich schon Stunde vor dem Spiel Stimmungs-Duell +++
Noch dauert es eine knappe Stunde bis das direkte Duell zwischen St. Pauli und Wolfsburg angepfiffen wird. Beide Fanlager liefern sich aber schon ein stimmungsvolles Duell. Der Wolfsburger Gästeblock ist schon fast komplett voll: Alle Fans tragen grüne Ponchos. Es wurde auch schon erste Pyro gezündet. Darauf antworteten die Pauli-Fans mit minutenlangen lautstarken Gesängen. Es knistert.
+++ So starten die Teams in das Abstiegs-Finale +++
Die Aufstellungen der drei Teams sind da.
Aufstellung FC St. Pauli: Vasilj – Wahl, Smith, Ando – Pyrka, Irvine, Metcalfe, Oppie, Fujita – Kaars, A. Hountondji
Aufstellung VfL Wolfsburg: Grabara – Belocian, Vavro, Koulierakis – Kumbedi, Vinicius Souza, Maehle, Svanberg, Eriksen – Daghim, Pejcinovic
Aufstellung 1. FC Heidenheim: Feller – Busch, P. Mainka, Föhrenbach, Behrens – Dorsch, Schöppner, Dinkci, Ibrahimovic – Zivzivadze, Pieringer
+++ Arnold berichtet von „schlaflosen Nächten“ +++
Beim Saisonfinale wird Wolfsburgs Kapitän Arnold nur zuschauen können. Der Mittelfeldspieler fehlt verletzt. Ein Umstand, der für ihn nur schwer zu ertragen ist: „Es ist sehr bitter, dass muss man ehrlicherweise sagen. Das gibt auch ein paar schlaflose Nächte. Ich habe aber für mich verstanden, wie ich damit umzugehen habe und wie ich der Mannschaft helfen kann. Den größten Mehrwert hätte ich auf dem Platz, aber es ist jetzt so, wie es ist. Ich versuche die Mannschaft von außen zu pushen.“
+++ Arnold glaubt fest an sein Team +++
Auch beim VfL Wolfsburg geht man optimistisch in das direkte Duell mit dem FC St. Pauli. „Ich hätte es mir anders gewünscht, aber wir müssen es annehmen und nehmen es auch an. Wir haben die beste Ausgangssituation und dementsprechend müssen wir das mit breiter Brust angehen“, sagte Kapitän Maxi Arnold bei DAZN: „Wir brauchen drei Siege, nur das ist was zählt. Ich bin mir sehr sicher, dass die Jungs das wuppen.“
+++ Heidenheims Mainka geht Selbstbewusst ins Finale +++
Nach den letzten so erfolgreichen Wochen ist das Selbstvertrauen in Heidenheim groß. Das unterstrich auch Patrick Mainka vor dem Spiel bei DAZN: „Wir haben sehr viel Selbstvertrauen aufgebaut in den vergangenen Wochen und uns erarbeitet, dass heute noch was möglich ist. Wir haben großes Vertrauen, dass wir das Spiel gewinnen können und dann müssen wir mal gucken, wofür das reicht.“
„Heute zählt nur ein Sieg, aber das ist eigentlich so, wie die letzten Wochen auch schon“, sagte Mainka weiter.
+++ Heidenheim-Fans mit Choreo +++
Herzlich willkommen zur Abstiegs-Konferenz. Die Fans in Heidenheim sind schon so richtig heiß auf das Abstiegsfinale. Vor dem Heimspiel gegen den 1. FSV Mainz 05 wird es eine große Choreo geben. Zudem steht der Spieltag unter dem Motto: alle in Rot. Für diesen Zweck wird es auch ein Mottoshirt geben mit dem Spruch „57. Bundesligist, stolz ein Teil dieser Reise zu sein“ geben.
+++ Wolfsburg mit bester Ausgangsposition +++
Die beste Ausgangsposition vor dem 34. Spieltag hat der VfL Wolfsburg. Die Wölfe starten mit der besten Tordifferenz (-26) in das Saisonfinale. Zudem haben sie mit 42 Treffern auch die meisten Tore der drei Abstiegskandidaten.
+++ Heidenheim will Aufholjagd krönen +++
Auf Rang 17 startet Heidenheim, die sich mit einer unglaublichen Aufholjagd doch noch eine Chance auf den Klassenerhalt erarbeitet haben. Die Heidenheimer haben eine Tordifferenz von -29 und 41 Tore erzielt. Vom 18. Platz geht der FC St. Pauli mit einer Tordifferenz von -29 und 28 erzielten Toren ins Rennen.
+++ St. Pauli und Wolfsburg im direkten Duell, profitiert Heidenheim? +++
Brisant: Zwischen dem FC St. Pauli und dem VfL Wolfsburg gibt es am letzten Spieltag das direkte Duell (ab 15:30 Uhr im LIVETICKER), das womöglich über Abstieg oder das Erreichen der Relegation entscheiden wird. Der 1. FC Heidenheim trifft im heimischen Stadion auf den 1. FSV Mainz 05 (ab 15:30 Uhr im LIVETICKER).
+++ Kein Team rettet sich mit Sieg automatisch +++
Keines der drei Teams kann sich übrigens bei einem Sieg sicher sein die Relegation zu erreichen. Selbst bei einem Auswärtssieg beim FC St. Pauli wäre Wolfsburg nicht zu 100 Prozent gerettet. Sollte Heidenheim gleichzeitig einen drei Tore höheren Sieg einfahren, würde das Team von Frank Schmidt trotzdem noch an den Wölfen vorbeiziehen.
St. Pauli kann sich nur mit einem eigenen Sieg retten, muss aber bei einem gleichzeitigen Sieg von Heidenheim definitiv mit einem Tor höher gewinnen. Gewinnt nur eines der drei Teams, wäre dieses in der Relegation. Gehen beide Spiele Unentschieden aus, würde Wolfsburg die Chancen auf den Klassenerhalt wahren.
— mit Sport-Informations-Dienst (SID)