Bundesliga>

FC Bayern: Deshalb wachsen die Zweifel am Gordon-Transfer

Warum bei Bayern die Zweifel wachsen

Die Bayern beginnen, sich intensiv um Anthony Gordon von Newcastle United zu bemühen. Doch im Klub halten das nicht alle für eine gute Idee.
Der FC Bayern hat offenbar seine Fühler nach Anthony Gordon von Newcastle United ausgestreckt. Sportlich würde der englische Nationalspieler nach München passen. Doch es gibt eine große Hürde.
Die Bayern beginnen, sich intensiv um Anthony Gordon von Newcastle United zu bemühen. Doch im Klub halten das nicht alle für eine gute Idee.

Der FC Bayern ist mitten in der Kaderplanung für die kommende Saison, schließlich ist es der allgemeine Wunsch, diesmal sämtliche Deals frühzeitig unter Dach und Fach zu bringen. Ein möglicher Transfer ist der von Anthony Gordon.

Der 25-jährige Linksaußen steht zwar aktuell noch bei Newcastle United unter Vertrag, doch die dortige Führung ist bereit, den Spieler abzugeben. Die bayerischen Klub-Strategen haben laut Sky bereits ein Angebot abgegeben.

FC Bayern: Gordon-Pläne nicht unumstritten

Doch für Bayerns Sportvorstand Max Eberl gibt es zwei Probleme: Zum einen steht aktuell die satte Ablösesumme von über 80 Millionen Euro im Raum – ein Betrag, den niemand in München bereit ist, zu zahlen.

Zum anderen sind an der Säbener Straße nicht alle Entscheidungsträger überzeugt. Rein qualitativ ist Gordon unumstritten, doch SPORT1-Informationen zufolge gibt es auch mahnende Stimmen, denen sich der Sinn einer Verpflichtung nicht erschließt.

Der Engländer soll vor allem als Backup für Luis Díaz vorgesehen sein. Die Argumente der Skeptiker: Der Der 29-jährige Kolumbianer braucht aufgrund seiner Leistungen keinen Druck. Zudem war er in seiner bisherigen Zeit in München nie verletzt. (NEWS: Alles zum Transfermarkt im SPORT1-Transferticker)

Welchen Transfer die Bayern-Bosse als wichtiger ansehen

Hinter den Kulissen wächst dagegen der Wunsch nach der Verpflichtung eines Außenverteidigers. Die Gründe sind die Verletzungsanfälligkeit von Alphonso Davies und der Wunsch nach deutlich mehr Gehalt von Konrad Laimer.

Erst am Wochenende hatte Eberl klare Kante gezeigt und einen Abschied des Österreichers nicht ausgeschlossen – entweder im anstehenden Transferfenster oder ablösefrei im Jahr 2027.

Hoeneß erhöht Druck auf Laimer

Auch Uli Hoeneß erhöhte jetzt den Druck auf Laimer. „Konny ist ein Spieler, den ich sehr schätze. Er ist für die Mannschaft extrem wichtig, genauso für die Außendarstellung des Vereins. Er arbeitet unheimlich viel für das Team. Aber er ist eben nicht Maradona“, sagte der Ehrenpräsident bei DAZN: „Und solche Spieler müssen akzeptieren, dass es Grenzen gibt – auch dann, wenn sie sehr gut verdienen.“

Laimer habe ohnehin noch ein Jahr Vertrag, betonte das Aufsichtsratsmitglied. Hoeneß stellte außerdem klar: „Was er aktuell verdient, können nur sehr wenige Vereine in Europa überhaupt anbieten. Ich weiß nicht, was Max und Christoph ihm konkret angeboten haben, aber es wird sicher nicht das gewesen sein, was seine Berater zu Beginn gefordert haben.“