Uli Hoeneß hat die Zukunft von Bayern-Sportvorstand Max Eberl offengelassen – und dessen weiteres Wirken bei den Münchnern in Zweifel gezogen.
FC Bayern: Eberl-Zukunft? Hoeneß nennt Zahlen
Eberl-Zukunft? Hoeneß nennt Zahlen
Der Ehrenpräsident der Münchner sprach im Spiegel-Spitzengespräch von einer Tendenz „60 zu 40 für eine Verlängerung“, ergänzte jedoch: „Da sind noch Zweifel.“
Eberls Vertrag beim deutschen Rekordmeister läuft 2027 aus. Der 52-Jährige hatte sich zuletzt positiv über eine mögliche Fortsetzung der Zusammenarbeit geäußert. „Wenn sie meinen Job gut finden, dann bin ich auch bereit, länger bei Bayern zu bleiben“, erklärte er.
Hoeneß: Eberl-Zukunft wird im August entschieden
Hoeneß sagte nun, dass er nicht konkreter auf die Zukunft von Eberl eingehen wolle. „Ich möchte jetzt nicht in Details gehen, das überlasse ich dann unserer Diskussion im Aufsichtsrat“, betonte der 74-Jährige.
Schon Anfang September 2025 hatte Hoeneß keinen Hehl aus seinen Kritikpunkten gemacht und einige davon im SPORT1-Doppelpass enthüllt.
In der für August angesetzten Aufsichtsratssitzung müsse entschieden werden, „ob Max Eberl der Manager ist, der den FC Bayern in die Zukunft führen soll“, sagte Hoeneß nun.
Hoeneß lobt Eberl
Ohnehin könne eine mögliche Verlängerung frühestens ab dem 1. Juli verhandelt werden, erläuterte Hoeneß, „weil Vorstände erst ein Jahr vorher verhandelt beziehungsweise verlängern können“.
Grundsätzlich lobte Hoeneß die Arbeit von Eberl: Er sei „ein Manager, der hier einen großen Anteil an unserem Erfolg dieser Saison hat“. Die Bayern sind in der Bundesliga dominant zur Meisterschaft marschiert, im DFB-Pokal winkt am Samstagabend gegen den VfB Stuttgart (20 Uhr im LIVETICKER) das Double.