Der Vertrag von Konrad Laimer beim FC Bayern läuft 2027 aus. Höchste Zeit also, sich mit dem Österreicher über eine weitere Zusammenarbeit zu einigen – ansonsten würde man ihn im nächsten Jahr ablösefrei verlieren.
FC Bayern: Neue Entwicklung bei Konrad Laimer!
Neue Entwicklung bei Laimer
Während sich die Verhandlungen in den vergangenen Wochen als schwierig erwiesen und mehrere Phasen durchliefen, kam jüngst Bewegung in den Poker – dank Uli Hoeneß.
Zur Erinnerung: Noch vor wenigen Wochen hatte der bayerische Klub-Patriarch mahnende Worte an Laimer gerichtet – und zwar öffentlich. Bei DAZN sagte er: „Er ist nicht Maradona!“ Auch Sportvorstand Max Eberl zeigte sich wenig beeindruckt von den hohen Forderungen des Österreichers. Achselzuckend erklärte er, dass ein ablösefreier Abschied Laimers nicht allzu sehr ins Gewicht fallen würde, da der schließlich auch ablösefrei nach München gekommen sei.
Hoeneß zeigt dem Laimer-Lager Grenzen auf
Die Eiszeit zwischen dem FC Bayern und Laimer ist allerdings mittlerweile vorbei. Schon bei der Meisterfeier im Münchner Rathaus war zu beobachten, wie sich der Spieler und Hoeneß freundlich austauschten – von Zoff keine Spur.
Das mag auch daran liegen, dass sich der Ehrenpräsident SPORT1-Infos zufolge aktiv in den Poker einschaltete und gegenüber Laimers Berateragentur die roten Linien des Rekordmeisters deutlich machte.
Offenbar mit Erfolg: Aktuell deutet vieles darauf hin, dass sich der 29-Jährige – falls er in München bleiben will – über eine eher moderate Gehaltserhöhung freuen darf. Die großen Zahlen, die bislang in den Medien kursierten, sind vom Tisch. Dazu passt Laimers Aussage nach dem Pokalfinale: „Ich habe noch nie etwas gefordert.“ Obendrein verstehe er sich mit Hoeneß schon immer gut.
Das könnte ein Hinweis darauf sein, dass sein Lager eher die eigenen Möglichkeiten abklopfte, statt knallharte Vorgaben zu machen. Vielmehr hört man an der Säbener Straße, dass die sportliche Führung des FC Bayern in den ersten Gesprächen zu freigiebig aufgetreten war.