Hasan Salihamidzic, ehemaliger Sportvorstand des FC Bayern, hat die offen vorgetragenen Zweifel von Uli Hoeneß an Max Eberl eingeordnet – und auf seine eigene Zeit beim deutschen Rekordmeister zurückgeblickt.
FC Bayern: Salihamidzic schaltet sich in Eberl-Debatte ein
Eberl? Salihamidzic schaltet sich ein
„Ich musste das auch durchmachen. Beim FC Bayern muss man mit allem rechnen, besonders wenn Uli Hoeneß, Karl-Heinz Rummenigge und Herbert Hainer da sind. Da kommt immer wieder ein Interview, das du nicht erwartest. Aber so ist es eben bei Bayern und so sind die Jungs“, sagte Salihamidzic am Sonntag im SPORT1 Doppelpass.
Hoeneß habe „in den letzten Wochen viel in den Medien gemacht und das behält er sich ja auch immer vor. Deswegen muss man damit einfach leben als Sportvorstand des FC Bayern. Dafür kriegt man vielleicht noch ein Schmerzensgeld dazu.“
Salihamidzic lobt Eberl
Hoeneß hatte die Zukunft von Sportvorstand Eberl bei den Münchnern jüngst in Zweifel gezogen. Die Chancen auf eine Verlängerung des 2027 auslaufenden Vertrages würden bei „60 zu 40″ stehen, sagte der 74-Jährige in einem Spiegel-Interview, das am Samstag veröffentlicht wurde. Eberl reagierte nach dem Pokal-Finale in Berlin – und zeigte sich über Hoeneß‘ Worte überrascht.
„Das Interview wurde am Freitag gemacht, das weiß ich zufällig. Nicht dass ich ihn (Hoeneß; Anm. d. Red.) jetzt verteidigen will – aber so wie ich ihn kenne, wusste er nicht, dass es am Samstag ausgestrahlt wird. Da bin ich mir sicher. Und deswegen würde er jetzt auch sagen, das war vielleicht ein bisschen unglücklich“, erklärte Salihamidzic am Sonntag.
Sein Fazit: „Max ist damit sehr, sehr gut umgegangen, die Mannschaft hat hervorragend gespielt – deswegen wird der Uli auch glücklich sein, dass nichts passiert ist.“