Matthias Ginter hatte die Schlappe schnell abgehakt. Er und die anderen Freiburger Europapokal-Helden waren beim Hamburger SV einfach müde, so richtete Ginter sofort nach dem 2:3 (1:1) den Blick auf das große Finale in Istanbul gegen Aston Villa am 20. Mai.
Freiburg heiß auf Euro-Titel: Im Traum schon gewonnen
Freiburg heiß auf Euro-Titel
Jetzt gelte es, „nochmal Kräfte zu sammeln, um dann natürlich vor allem in Istanbul nahezu frisch wiederhergestellt zu sein“, sagte der Weltmeister von 2014. Angesichts des Endspiels um den Titel in der Europa League gerät auch der Fight um Platz sieben und die damit verbundene Qualifikation für die Playoffs in der Conference League am letzten Spieltag der Bundesliga für Ginter ein bisschen in den Hintergrund. Das Ziel? „Einfach nur das letzte Spiel gewinnen“, sagte Ginter: „Dann ist alles gut.“
Schafft es Freiburg in die Champions League?
Wenn der Sportclub nämlich das letzte Saisonspiel gegen Aston Villa gewinnt, spielt er in der nächsten Saison sogar in der Champions League. Doch dafür muss halt der Titel her, das Finale ist bei den Freiburgern bereits allseits präsent.
„Ich würde ja lügen, wenn man nicht schon davon geträumt hat, dass man den Pokal in den Händen hält. Es ist ein Riesentraum, und das ist auch gut, dass es so ist, weil wir uns den verwirklichen können“, sagte Angreifer Igor Matanovic nach seinem Doppelpack: „Wir haben bisher einfach sehr, sehr gute Arbeit geleistet, um da zu sein, wo wir jetzt sind, und wir können wirklich sehr, sehr stolz auf uns sein.“
Jetzt steht noch das kleine Finale um Platz sieben in der Bundesliga gegen RB Leipzig (Samstag, 15.30 Uhr) an, ehe der Flieger nach Istanbul abhebt. „Und dann geht es mit 120-prozentigem Fokus gegen Aston Villa“, sagte Matanovic.