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Juwel mit Premierentreffer: Der BVB ist Vizemeister

BVB tütet Vizemeisterschaft ein

Der BVB setzt sich gegen Eintracht Frankfurt durch und tütet die Vizemeisterschaft ein. Ein Youngster erzielt seinen Premierentreffer. Kurz vor Schluss wird es emotional.
Niko Kovac spricht nach dem 4:0 gegen Freiburg über BVB-Juwel Samuele Inacio. Der 18-Jährige überzeugte mit seiner Leistung gegen die Breisgauer.
Der BVB setzt sich gegen Eintracht Frankfurt durch und tütet die Vizemeisterschaft ein. Ein Youngster erzielt seinen Premierentreffer. Kurz vor Schluss wird es emotional.

Borussia Dortmund ist Vizemeister! In einem hart umkämpften Duell setzte sich die Mannschaft von Niko Kovac mit 3:2 (2:1) gegen Eintracht Frankfurt um den angezählten Trainer Albert Riera durch.

Während die Eintracht um die Qualifikation für den Europacup fürchten muss, sicherte Youngster Samuele Inácio dem BVB mit seinem ersten Bundesligatreffer (72.) Platz zwei.

Nagelsmann sieht frühen BVB-Schock

Can Uzun (2.) schoss Frankfurt vor den Augen von Bundestrainer Julian Nagelsmann und DFB-Sportdirektor Rudi Völler kurz nach dem Anpfiff in Führung, doch ein Doppelschlag vor der Pause durch Serhou Guirassy (42.) und Nico Schlotterbeck (45.+1) leitete die nächste Niederlage der Frankfurter ein. Inácio erhöhte schließlich auf 3:1.

Während Nationalspieler Felix Nmecha nach siebenwöchiger Verletzungspause sein Comeback gab, stand Riera teils fassungslos, teils hadernd in seiner Coachingzone. Erstmals seit fünf Jahren könnte die SGE das internationale Geschäft verpassen. Der Anschlusstreffer durch Jonathan Burkardt (87.) kam zu spät.

Riera in Frankfurt vor dem Aus

Der Spanier Riera ist seit Anfang Februar Trainer der Eintracht, er folgte auf den entlassenen Dino Toppmöller. Doch Riera konnte das Team sportlich nicht stabilisieren, auch sein Auftreten in der Öffentlichkeit wirkte oft unglücklich.

Nach SPORT1-Informationen soll Riera allerdings auch noch im letzten Saisonspiel gegen den VfB Stuttgart an der Seitenlinie stehen. Anschließend will sich Sportvorstand Markus Krösche und sein Team mit dem Heißsporn zusammensetzen. Ein Verbleib über den Sommer hinaus gilt aus unwahrscheinlich.

Am Freitag in Dortmund ging eine besondere Maßnahme Rieras direkt auf: Mahmoud Dahoud durfte erstmals seit dem 21. Februar wieder auflaufen und war sofort mittendrin. Er ließ sich im Dribbling von gleich vier Dortmundern nicht stoppen, passte den Ball zu Uzun, der sehenswert abschloss.

Emotionale Abschiede beim BVB

Doch der Führungstreffer gab den Frankfurtern nicht allzu lang die Kontrolle. Der BVB, der im Vorfeld dieses letzten Heimspiels der Saison seine Profis Julian Brandt, Salih Özcan und Niklas Süle sowie den im März freigestellten Sportdirektor Sebastian Kehl verabschiedet hatte, vergab durch Inacio (17.) eine riesige Ausgleichschance. Einen Kopfball des Italieners wehrte Michael Zetterer stark ab.

Gegen die Direktabnahme von Guirassy war der Torhüter aber ebenso machtlos wie bei Schlotterbecks Abschluss. Die Gegentreffer unmittelbar vor der Pause wirkten wie ein Schock für die Frankfurter. Dank Zetterer, der gegen Julian Ryerson (60.) parierte, blieb es jedoch zunächst bei dem knappen Rückstand. Uzun (62.) verpasste bei einem der wenigen Frankfurter Angriffen den Ausgleich.

Süle kurz vor Schluss unter Applaus eingewechselt

Dortmund kontrollierte das Spiel, Brandt (68.) scheiterte an Zetterer. Die Frankfurter mühten sich zwar, liefen aber meist nur hinterher und wurden kaum gefährlich. In der Schlussphase feierte Nmecha sein Comeback, kurz zuvor traf Inacio. Burkardts Treffer ließ Frankfurt kurz hoffen.

Emotional wurde es kurz vor Schluss: Süle, der sein Karriereende angekündigt hat, erhielt noch ein paar Einsatzminuten. Der ehemalige Nationalspieler wurde bei seiner Einwechslung von den Fans gebührend gefeiert (88.). Auch Özcan durfte in der Schlussviertelstunde nochmal ran. Brandts Auswechslung (74.) wurde von den Fans mit Standing Ovations begleitet.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)