Die Karriere von Bayerns Shootingstar Lennart Karl hätte offenbar fast einen anderen Verlauf genommen.
Transfer-Enthüllung um Karl
Transfer-Enthüllung um Karl
„Mit einem Fuß war er nämlich schon in meinem U17-Team beim VfB“, sagte der ehemalige Nachwuchstrainer der Schwaben, Markus Fiedler, dem Münchner Merkur.
Fiedler verriet, dass der VfB – am Samstag Gegner des Meisters im DFB-Pokal-Finale (20 Uhr im LIVETICKER) – bereits um Karl geworben hatte, als der 18-Jährige noch bei Aschaffenburg kickte.
Karl? „Es gab gute Gespräche“
„Es gab gute Gespräche, aber er hat sich dann für den FC Bayern entschieden. Schade!“, sagte der Ex-Trainer des Zweitligisten 1. FC Magdeburg.
Karls Eltern waren laut Fiedler vom Wechsel nach Stuttgart überzeugt, doch letztendlich gab eine emotionale Bindung den Ausschlag pro Bayern. „Der Junge ist halt von Kindesbeinen Bayern-Fan gewesen, hat in Bayern-Bettwäsche geschlafen“, erklärte Fiedler.
Als der Coach noch in Magdeburg war, versuchte er nochmals Karl zu holen. „Wir wussten alle um seine Veranlagung und dachten vor seinem Bayern-Durchbruch: Eine Leihe wäre vielleicht eine Option für seine ersten Gehversuche als Profi“, sagte Fiedler.
Am Ende blieb Karl in München und schaffte den Durchbruch. In der Bundesliga gelangen ihm fünf Tore und sechs Assists. Weitere vier Treffer und zwei Vorlagen steuerte er in der Champions League bei.