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Krösche vermeidet Bekenntnis: Die Luft für Albert Riera wird immer dünner

Die Luft für Riera wird immer dünner

Frankfurts Trainer Albert Riera ist nicht nur aufgrund der schwachen Leistungen angezählt. Sportvorstand Krösche will "nicht über den Trainer sprechen".
Albert Riera hat auf der Pressekonferenz vor dem HSV-Spiel wütend auf Gerüchte über ein Zerwürfnis mit Jonny Burkardt reagiert. Der Frankfurt-Trainer bezeichnete die Berichte als völligen Bullshit.
Frankfurts Trainer Albert Riera ist nicht nur aufgrund der schwachen Leistungen angezählt. Sportvorstand Krösche will "nicht über den Trainer sprechen".

Eintracht Frankfurts Sportvorstand Markus Krösche hat nach der 1:2-Niederlage in der Bundesliga gegen den Hamburger SV ein Bekenntnis zu Trainer Albert Riera vermieden.

„Wir sollten heute über die Leistung sprechen und über nichts anderes“, sagte Krösche nach der Pleite bei Sky.

Krösche vermeidet Bekenntnis zu Riera

„Ich will jetzt gar nicht über den Trainer sprechen“, erklärte Krösche: „Die Jungs sind auf dem Platz und letztendlich muss jeder Einzelne seine Leistung bringen und seine Aufgabe erfüllen. Das haben wir heute nicht geschafft.“

In der Mixed Zone ergänzte Krösche, Riera sei „heute kein Thema“. Weiteren Nachfragen zur Zukunft des Trainers wich er aus. Ob Riera über den Sommer hinaus Trainer bleiben werde? „Lasst uns heute über die Leistung sprechen. Und die war nicht gut“, wiederholte Krösche. Diese sei „in dieser Saison in den wichtigen Spielen nicht ausreichend“.

Frankfurt wartet seit drei Spielen auf einen Sieg, erstmals seit 2020 könnten die Hessen den Europapokal verpassen. Auch unter Riera, der Dino Toppmöller beerbt hatte, gab es keinen spürbaren Aufschwung.

Bizarrer PK-Auftritt von Riera

Der Spanier hatte auf der Spieltagspressekonferenz zudem einen bizarren Auftritt hingelegt, als er eine sechsminütige Wutrede hielt und die Berichterstattung rund um die Eintracht als „totalen Bullshit“ bezeichnete.

Vor dem HSV-Spiel hatte Krösche die vieldiskutierten Aussagen von Riera, der einen Vertrag bis 2028 besitzt, etwas relativiert. „Ich fand, das war keine Wutrede“, sagte Krösche: „Am Ende hat er das, was in seinem Herzen war und ihn gestört hat, gesagt. Wenn wir die Fakten nehmen, hat er gar nicht so viele schwierige Dinge gesagt.“