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Last-Minute-Wahnsinn beim FC Bayern

Last-Second-Tor: Olise sorgt für Drama

Der FC Bayern rotiert im Spiel gegen Heidenheim und rettet vor dem Rückspiel gegen Paris Saint-Germain auf den letzten Drücker einen Punkt.
Der FC Bayern befindet sich derzeit in Gesprächen mit Manuel Neuer über eine mögliche Vertragsverlängerung. Sportdirektor Christoph Freund hat dabei betont, dass sich die Verhandlungen nicht mehr endlos in die Länge ziehen werden und zeitnah eine Entscheidung erwartet wird.
Der FC Bayern rotiert im Spiel gegen Heidenheim und rettet vor dem Rückspiel gegen Paris Saint-Germain auf den letzten Drücker einen Punkt.

Der FC Bayern hat vor dem Halbfinal-Rückspiel in der Champions League gegen Paris Saint-Germain (Mittwoch, 21 Uhr im LIVETICKER) einen noch heftigeren Stimmungsdämpfer gerade noch abgewendet. Die Mannschaft von Trainer Vincent Kompany rettete gegen den 1. FC Heidenheim ein 3:3 (1:2)-Last-Minute-Remis.

Kompany hatte seine Startelf mit Blick auf den Kracher in der Königsklasse auf sieben Positionen umgebaut. Das nutzte Heidenheim und ging zunächst durch Treffer von Budu Zivzivadze (22.) und Eren Dinkci (31.) in Führung. Leon Goretzka gelang mit einem sehenswerten Freistoßtreffer (44.) noch vor der Pause der Anschluss.

Olise gleicht ganz spät für den FC Bayern aus

Goretzka (57.) schnürte nach der Pause nach einer Ecke einen Doppelpack. Doch Zivzivadze (76.) brachte die Heidenheimer zunächst erneut in Front. Doch Michael Olise glich in der zehnten Minute der Nachspielzeit aus.

Der Tabellenletzte darf durch den Punktgewinn beim bereits feststehenden Meister nach wie vor auf das Wunder Klassenerhalt hoffen. Sollten allerdings am Sonntag der FC St. Pauli (gegen Mainz) und Wolfsburg (in Freiburg) gewinnen, wäre der Abstieg nach drei Jahren für das Team von Trainer-Urgestein Frank Schmidt besiegelt.

Heidenheims Jonas Föhrenbach musste zu Beginn der Nachspielzeit nach einem Zusammenprall lange behandelt werden, kehrte mit blutender Nase aber wieder zurück.

Bayern dominiert trotz XXL-Rotation

Zunächst dominierten die Bayern trotz der XXL-Rotation. Chancen waren jedoch zunächst Mangelware. Dafür zeigte sich der FCH effektiv: Gleich die erste Möglichkeit führte zum Tor. Die Bayern-Defensive wirkte nach einem zunächst abgewehrten Eckball schläfrig.

Dinkci und Bayern-Leihgabe Arijon Ibrahimovic hatten kurz drauf sogar weitere gute Möglichkeiten gegen wacklige Münchner, ehe Dinkci eine Unachtsamkeit von Jonathan Tah nach einem weiten Pass eiskalt ausnutzte. Der Rekordmeister tat sich dagegen weiter schwer, gefährlich zu werden. Auch Musiala konnte kaum Akzente setzen. So führte ein Freistoß von Goretzka zum Tor.

Durch die prominenten Wechsel zur Pause erhöhte sich der Bayern-Druck. Vor dem Tor von Diant Ramaj war nun plötzlich reichlich Betrieb. Nach einer Ecke staubte Goretzka ab. Kimmich traf kurz darauf nur die Latte. Glück hatten die Bayern allerdings, als Neuer-Vertreter Jonas Urbig gegen Dinkci bei einem der wenigen FCH-Konter erstklassig parierte (68.). Gegen Zivzivadze Schuss in den Winkel war er jedoch machtlos, mit der letzten Aktion glichen die Bayern aus.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)