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Riera meldet sich nach Frankfurt-Aus: "Nur 20 Prozent genutzt"

Deutliche Riera-Worte nach Aus

Albert Riera ist nicht mehr Trainer von Eintracht Frankfurt. In den sozialen Medien äußert sich der Spanier eindeutig.
Albert Riera und Eintracht Frankfurt beenden die Saison auf einem enttäuschenden achten Platz. Der spanische Coach beschäftigt sich bereits mit seinem Abschied.
Albert Riera ist nicht mehr Trainer von Eintracht Frankfurt. In den sozialen Medien äußert sich der Spanier eindeutig.

Die Zeit von Albert Riera als Trainer von Eintracht Frankfurt endete nach nur 14 Spielen bereits am Sonntag – nur einen Tag nach dem Finale einer turbulenten und enttäuschenden Saison der SGE.

In den sozialen Medien hat sich Riera nun in gewohnt deutlicher Manier zu Wort gemeldet und eine Trennung „in gegenseitigem Einvernehmen“ bestätigt. Dies ging zuvor aus einer offiziellen Mitteilung des Klubs hervor.

Was Riera nach seinem SGE-Aus bedauert

„Ich übernehme die Verantwortung als Trainer dafür, dass diese Mannschaft gewinnt“, schrieb der Spanier bei Instagram und erklärte: „Ich bedaure, dass ich während dieser Zeit mit vielen Problemen konfrontiert war, und uns allen im Verein klar war, dass es ohne Vorbereitungszeit und ohne Neuzugänge schwierig werden würde.“

Riera hatte das Traineramt Anfang Februar von Dino Toppmöller und Interimstrainer Dennis Schmitt übernommen. Eine Verpflichtung während der Saison ließ sich die Eintracht dabei eine niedrige Millionensumme kosten, die an den slowenischen Klub NK Olimpija überwiesen wurde.

Allerdings blieb Frankfurt unter Riera hinter den Erwartungen zurück und verzeichnete vier Siege, fünf Unentschieden und fünf Niederlagen. Statt mit einer Qualifikation für das internationale Geschäft fiel Riera vor allem durch sein öffentliches Auftreten und Auseinandersetzungen – wie zuletzt mit Jonathan Burkardt – auf.

Riera verteidigt sein Vorgehen

„Ich hatte das Gefühl, dass ich den Verein und die Leistungen der Spieler schütze, und ich würde es wieder tun, weil ich dachte, dass genau darauf unser Fokus liegen musste, um zu gewinnen“, verteidigte Riera sein Vorgehen nun. „Ich habe mir persönlich dabei keine Gedanken gemacht. Mein Ziel war, ist und wird immer dasselbe sein: die Spieler zu verbessern und den Verein zum Sieg zu führen.“

Eine Verbesserung blieb bei der Eintracht in dieser Saison allerdings aus. Der diesjährige Champions-League-Teilnehmer verpasste die Qualifikation für das internationale Geschäft. „Ich bin so gekommen, wie ich gegangen bin: auf Platz 8. Das hat nicht gereicht, um das Ziel zu erreichen“, meinte Riera, der es „akzeptiere, wie der Beruf nun einmal ist.“

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„Ich gehe mit dem Gefühl, dass ich alles gegeben habe, in einem fremden Land, in dem ich zuvor keine Erfahrung hatte, ohne Familie und mit vielen Nächten auf dem Trainingsplatz, in denen ich nachgedacht und versucht habe, Lösungen zu finden, wie wir gewinnen können“, blickte der 44-Jährige zurück.

Zudem zog er das Fazit: „Ich gehe also in Frieden, aber traurig, weil ich weiß, dass man nur 20 Prozent der Kraft von Albert genutzt hat. Ich bin dankbar, Teil der Geschichte von Eintracht Frankfurt gewesen zu sein, und wünsche dem Verein für die Zukunft nur das Beste.“