Jackson Irvine versammelte seine Mitspieler im Kreis und schwor den FC St. Pauli auf den bevorstehenden Abstiegsgipfel in der Fußball-Bundesliga ein. „Ich werde den Jungs diese Woche jeden Tag sagen: Wir können dieses verdammte Spiel gewinnen. Glaubt daran, dass wir gewinnen können. Wir schaffen es“, sagte Irvine: „Nächste Woche steht alles auf dem Spiel. Es ist ein Finale. Wir müssen uns wie auf ein Pokalfinale vorbereiten.“
St. Pauli vor Krimi: "Das verdammte Spiel gewinnen"
St. Pauli schwört sich für Krimi ein
Nach dem 1:2 (0:1) am 33. Spieltag bei RB Leipzig steht St. Pauli mit dem Rücken zur Wand. Im Rennen um den Relegationsrang hilft den Hamburgern zum Saisonabschluss am kommenden Samstag (15.30 Uhr) gegen den punktgleichen VfL Wolfsburg nur ein Sieg. „Die Jungs müssen einfach den Kopf oben behalten und das Selbstvertrauen haben, dass wir das Spiel gewinnen können. Das ist alles. Es ist ganz einfach.“
Bundesliga: Pauli-Coach macht seiner Mannschaft Mut
Hoffnung machte der Auftritt gegen RB. Bei den Sachsen, die sich durch den Erfolg für die Champions League qualifizierten, machte St. Pauli vor allem in der ersten Halbzeit ein gutes Spiel. Die Chancen blieben aber ungenutzt. Vor allem der Lattentreffer von Martijn Kaars (34.) schmerzte. Der Treffer von Abdoulie Ceesay (86.) kam zu spät.
Trainer Alexander Blessin machte seiner Mannschaft Mut. „Es wäre sicherlich mehr drin gewesen, das ist schade. Aber mit dieser Energieleistung, die wir an den Tag gelegt haben, blicken wir positiv in das Finale“, sagte Blessin: „Wenn wir genau diese Intensität und Agilität reinwerfen, dann sind wir befähigt, das Spiel gegen Wolfsburg zu ziehen.“