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VfL Wolfsburg: Entscheidung um Hecking gefallen

Entscheidung um Hecking gefallen

Trainer Dieter Hecking übernimmt die Rolle des Geschäftsführer Sports beim VfL Wolfsburg. Das verkünden die Wölfe am Samstag.
Wolfsburg-Trainer Dieter Hecking äußert sich zum Abstieg des VfL und bemängelt das Fingerspitzengefühl des Schiedsrichters bei der ersten Gelben Karte für Joakim Maehle, auf die später der Platzverweis folgte.
Trainer Dieter Hecking übernimmt die Rolle des Geschäftsführer Sports beim VfL Wolfsburg. Das verkünden die Wölfe am Samstag.

Jetzt ist es offiziell: Dieter Hecking lässt seine Rolle als Trainer beim VfL Wolfsburg ruhen und wird neuer Geschäftsführer Sport bei den Wölfen. Das gab der Klub aus Niedersachsen am Samstagnachmittag bekannt.

„Das Vertrauen und die Wertschätzung des Vereins, des Aufsichtsrats und speziell auch von Diego Benaglio und Pirmin Schwegler bedeuten mir viel. Für mich stand zunächst die Frage im Vordergrund, ob ich weiter als Trainer arbeiten oder meine Zukunft als Funktionär sehe“, sagte Hecking in einer offiziellen Mitteilung.

Nachdem er nun eine Entscheidung getroffen habe, freue er sich „sehr auf die große Aufgabe, die vor uns liegt, gleichwohl sie viele Herausforderungen mit sich bringen wird, auch wenn der Abstieg, da bin ich ganz ehrlich, noch an mir nagt.“

Wolfsburgs Abstieg besiegelt

Hecking hatte den VfL im März als Feuerwehrmann übernommen, schaffte den Klassenerhalt jedoch nicht mehr. Wolfsburgs erster Abstieg seit 29 Jahren war nach den verlorenen Relegationsduellen mit dem SC Paderborn besiegelt.

In seiner Zeit als Sportvorstand beim 1. FC Nürnberg hatte Hecking bereits von 2020 bis 2024 Erfahrungen als Manager gesammelt. Seit der Trennung von Peter Christiansen im März war der Posten des Sport-Geschäftsführers bei den Wölfen unbesetzt.

„Wichtig wird sein“, betonte Hecking nach dem erstmaligen Abstieg, der durch die Niederlage (1:2 n.V.) in der Relegation beim SC Paderborn zu Beginn der Woche besiegelt worden war, „jetzt schnellstmöglich eine positive Grundstimmung im Verein zu erzeugen, um gemeinsam das Thema zweite Liga mit der nötigen Mischung aus Demut, Courage und Überzeugung anzugehen.“

Mit welchem Trainer Wolfsburg in die neue Saison gehen wird, ist noch offen.

Hecking, sagte Sebastian Rudolph, Vorsitzender des VfL-Aufsichtsrats, stehe in Wolfsburg für „Teamgeist und Identifikation“: Er kenne „die zweite Liga und ihre Anforderungen. Er bringt für die Sportgeschäftsführung die passenden Kompetenzen mit. Gemeinsam mit Pirmin Schwegler und dem Team dahinter wird er die vertrauensvolle und gute Zusammenarbeit nahtlos fortsetzen.“

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)