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"Wir haben Bock drauf": Heidenheim glaubt an Rettung

Heidenheim glaubt an Rettung

Der 1. FC Heidenheim ist fest entschlossen, seine Aufholjagd im Tabellenkeller der Fußball-Bundesliga mit der Relegation zu krönen. Nach dem Sieg beim 1. FC Köln stehen die Chancen so gut wie nie.
Frank Schmidt wurde vor dem letzten Spieltag im Abstiegskampf gefragt, wie selbstbewusst er und sein Team in die entscheidende Partie gehen. Daraufhin antwortete er mit einem Zitat von Lothar Matthäus.
Der 1. FC Heidenheim ist fest entschlossen, seine Aufholjagd im Tabellenkeller der Fußball-Bundesliga mit der Relegation zu krönen. Nach dem Sieg beim 1. FC Köln stehen die Chancen so gut wie nie.

Die Überlebenskünstler des 1. FC Heidenheim sind fest entschlossen, ihre Aufholjagd im Tabellenkeller der Fußball-Bundesliga mit der Relegation zu krönen. „Für den Fußball, für die Spannung, kann es nicht schöner sein. Wir haben Bock drauf. Wir werden versuchen, unsere beste Leistung zu zeigen“, sagte Trainer Frank Schmidt nach dem 3:1 (2:1) beim 1. FC Köln.

Nach sieben Punkten aus den letzten drei Spielen ist Heidenheim punktgleich mit den direkten Konkurrenten FC St. Pauli und VfL Wolfsburg und erstmals seit dem 18. Spieltag nicht mehr Schlusslicht. Mit einem Sieg gegen den FSV Mainz 05 am kommenden Samstag (16. Mai, 15.30 Uhr) ist der Sprung in die Relegation noch möglich – vor allem, wenn die Konkurrenten im direkten Duell unentschieden spielen. Gewinnt Wolfsburg am Millerntor, benötigt Heidenheim einen hohen Sieg.

Bundesliga: Heidenheims Vereinschef ist begeistert

„Auch mit dem Sieg heute kann man nicht davon ausgehen, dass wir automatisch nächstes Jahr Bundesliga spielen“, sagte Schmidt: „Aber wir haben die Chance dazu“.

Auch Vereinschef Holger Sanwald war begeistert. „Das ist wirklich unglaublich. Vor Ostern hat keiner mehr einen Cent auf uns gewettet. Intern haben wir immer an uns geglaubt, dass wir es schaffen können. Es ist als würde eine neue Mannschaft auf dem Platz stehen“, sagte er bei DAZN.

Doppelpacker Jan Schöppner (8./72.) und ein Eigentor des Kölner Verteidigers Kristoffer Lund (28.) lassen den FCH weiter auf die vierte Bundesliga-Saison hoffen. Der zwischenzeitliche Ausgleich durch Marius Bülter war für Köln zu wenig (10.). Nun sieht Schöppner „das Momentum auf unserer Seite“.