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Abschied von Borussia Dortmund? Jetzt spricht Adeyemi

BVB-Abschied? Jetzt spricht Adeyemi

Die Zukunft von Karim Adeyemi ist noch nicht final geklärt. Der Offensivspieler stellt klar, unter welchen Voraussetzungen er beim BVB bleiben möchte.
Borussia Dortmund verhandelt wohl mit Karim Adeyemi um einen neuen Vertrag. Trainer Niko Kovac reagiert auf einer Pressekonferenz nichtswissend.
Die Zukunft von Karim Adeyemi ist noch nicht final geklärt. Der Offensivspieler stellt klar, unter welchen Voraussetzungen er beim BVB bleiben möchte.

Hat Karim Adeyemi noch eine Zukunft bei Borussia Dortmund? Der Vertrag des Offensivspielers läuft im Sommer 2027 aus, Dortmund könnte somit nur noch in diesem Sommertransferfenster richtig Geld mit einem Verkauf des Spielers machen – sollte es zu keiner Vertragsverlängerung kommen.

Wie steht es um die Zukunft des 24-Jährigen? In einem Interview mit der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ) bezog Adeyemi Stellung. „Ich habe mich schon sehr oft zu Borussia Dortmund bekannt und immer betont, was ich an diesem Verein schätze und wie sehr ich für ihn brenne“, befand der gebürtige Münchner. Seine Ehefrau, Rapperin Loredana, teilte die Meinung des BVB-Stars. „Wenn es nach Karim geht, bleibt er noch zehn Jahre in Dortmund. Ehrlich, Leute.“

Adeyemi wünscht sich „klares Signal vom Verein“

Gesichert ist seine Zukunft beim BVB damit aber noch lange nicht. Adeyemi stellte klar, unter welchen Voraussetzungen er längerfristig in Dortmund bleiben möchte. „Für mich ist ein offenes und ehrliches Gespräch mit dem Klub und dem Management einfach sehr wichtig. Das ist die Grundlage für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit“, erläuterte er.

„Mir ist vor allem wichtig, ein klares Signal vom Verein zu bekommen – unabhängig davon, in welche Richtung die Entscheidung am Ende ausfällt. Wenn man mir offen sagt, wie die Pläne aussehen, dann werde ich das immer akzeptieren. Das Leben geht weiter, die Karriere ist noch sehr lang und ich habe noch vieles vor.“

Brisanter Verdacht bei Adeyemi

Ein Abgang aus Dortmund ist nicht ausgeschlossen. Wie zuletzt die Bild berichtete, „verhärte sich“ im Umfeld des Klubs der Verdacht, dass der 24-Jährige auf einen ablösefreien Wechsel im Sommer 2027 schielt, um von seinem neuen Klub ein stattliches Handgeld einzustreichen.

Adeyemi weiß um die zahlreichen Berichte in den Medien über seine Person. Groß damit beschäftigen möchte sich der BVB-Spieler damit allerdings nicht. „Ich verfolge auch die Medien grundsätzlich kaum. Aber mir werden immer wieder Berichte oder Aussagen zugeschickt, in denen von stockenden Gesprächen oder Verhandlungen die Rede ist – etwa wegen angeblicher Gehaltsforderungen, die leider so nicht korrekt dargestellt wurden.“

Was er sich wünsche, „ist weiter ein ehrlicher und respektvoller Austausch auf Augenhöhe. Am Ende geht es darum, Klarheit für alle Beteiligten zu schaffen.“

WM-Absage: „Ein sehr schlechter Tag für mich“

28-mal kam Adeyemi in der abgelaufenen Bundesliga-Saison für den BVB zum Einsatz und steuerte sieben Tore und vier Assists bei. Auch weil seine Form in der Rückrunde deutlich abfiel und er immer wieder mit muskulären Problemen außer Gefecht gesetzt war, fehlt Adeyemi im deutschen WM-Aufgebot.

Der Tag, an dem ihn Bundestrainer Julian Nagelsmann die bittere Nachricht übermittelte, war ein „sehr, sehr schlechter Tag für mich. Er hat mich angerufen und mir seine Entscheidung erklärt. Ich konnte das nachvollziehen und bin ihm deswegen auch nicht böse. Am Ende ist es seine Entscheidung. Er ist der Chef, das respektiere ich. Natürlich war ich enttäuscht und auch sauer – aber nur auf mich selbst.“