Jürgen Klopp, Head of Soccer bei Red Bull, soll zu der Entlassung von Trainer Ole Werner einen großen Teil beigetragen haben. Lothar Matthäus zufolge ist die Macht Klopps im RB-Kosmos gar unbeschränkt.
"Alleinherrscher" - Bei Klopp wird Matthäus sehr deutlich
„Klopp ist der Alleinherrscher“
„Klopp ist Leipzig, ohne Klopp läuft da gar nichts mehr. Auch wenn er nach außen etwas unschuldig tut und sagt, dass es die Leute aus Leipzig bestimmen. Ohne Klopp gibt es keine fußballerische Entscheidung. Er ist der Alleinherrscher“, sagte Matthäus der Bild.
RB Leipzig hatte die Werner-Trennung am vergangenen Mittwoch bekanntgegeben. Die Entscheidung stieß bei großen Teilen der Öffentlichkeit auf Unverständnis, da Werner das Leipziger Saisonziel erfüllt hat und die Roten Bullen wieder in die Königsklasse führte.
Jürgen Klopp soll dabei großen Anteil an der Trennung des Cheftrainers gehabt haben. Wie mehrere Medien berichteten, kam es zwischen Klopp und Werner zu Unstimmigkeiten. Das Verhältnis der beiden soll merklich abgekühlt gewesen sein. Obendrein berichtete der kicker von inhaltlichen Bedenken und fragwürdiger Kommunikation.
Matthäus über Klopp: „Hat am Ende das letzte Wort“
Geht es nach Matthäus, habe Klopp, der die WM aktuell als TV-Experte begleitet, einen so großen Einfluss, dass er derjenige sei, der einen möglichen Transfer von Yan Diomande in letzter Instanz absegnen oder blockieren kann: „Natürlich macht er seine anderen Leute in der Öffentlichkeit nicht schwach, aber ich glaube schon, wenn ein Transfer von Diomande offen wird und die Angebote hereinkommen, dann glaube ich schon, dass er am Ende das letzte Wort hat.“
Diomande hatte mit starken Leistungen in der vergangenen Saison auf sich aufmerksam gemacht und das Interesse internationaler Topklubs auf sich gezogen. Aktuell kämpft der flinke Offensivmann mit der Elfenbeinküste um den Einzug ins Sechzehntelfinale. Am Samstag bekommt er es mit der DFB-Abwehr zu tun (ab 22 Uhr im LIVETICKER).