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Auch an der Freundin lag es: Streich offenbart Kramer-Absage

Streich offenbart Kramer-Absage

Christian Streich offenbart eine Absage von Christoph Kramer an den SC Freiburg. Der Ex-Coach scherzt.
Christian Streich (r.) berichtete von einer Absage von Christoph Kramer (l.)
Christian Streich (r.) berichtete von einer Absage von Christoph Kramer (l.)
© ZDFSportstudio
Christian Streich offenbart eine Absage von Christoph Kramer an den SC Freiburg. Der Ex-Coach scherzt.

Bei Borussia Mönchengladbach erlebte Christoph Kramer die beste Phase seiner Karriere, wurde Nationalspieler und stand im WM-Finale 2014 sogar in der Startelf. Fast wäre aber alles anders gekommen. Das offenbarte während der ZDF-Übertragung vor der WM-Partie zwischen Deutschland und der Elfenbeinküste ausgerechnet Freiburgs Ex-Trainer Christian Streich.

Denn dieser wollte im Sommer 2013 den Mittelfeldspieler zum SC locken. Streich verkündete live im TV: „Wir wollten ihn holen.“ Kramer bestätigte direkt: „Wir saßen an einem Tisch.“

Doch Streich konnte den Ex-Profi dennoch nicht vollends überzeugen: „Aber dann kam Gladbach – ich sage nur: finanzstark. Und wir ein bisschen weniger.“

Streich wollte Kramer holen

Moderator Jochen Breyer fragte direkt nach: „Hat er wirklich schon eine Zusage gegeben?“ Doch Streich nahm seinen Kollegen in Schutz. Allzu konkret war es damals wohl nicht.

„Nein, nein. Alles okay. Die Freundin hat ja auch da mehr in der Nähe gewohnt. Es kamen noch ein paar Gründe dazu. Das ist alles okay. Wir wollten ihn deshalb holen, weil er ein sehr guter Fußballer war. Nicht der Schnellste, das hätten wir taktisch kompensieren können, als ganze Truppe. Er hatte einen sehr guten Blick und wir wollten ihn unbedingt. Wir haben gesagt, ohne Spaß: Das ist ein Freiburger Spieler. Aber dann hat er sich für Gladbach entschieden – in Gottes Namen.“

Kramer stand damals noch bei Bayer Leverkusen unter Vertrag, war zuvor aber an den VfL Bochum ausgeliehen. Der ehemalige Nationalspieler kehrte kurz zur Werkself zurück, wollte den Verein aber verlassen.

Schlussendlich entschied sich Kramer aber für Gladbach und startete direkt in seiner ersten Saison durch. Nur ein Jahr später stand er für den DFB in Rio im WM-Finale auf dem Rasen.