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Trainer-Knall offiziell! Leipzig entlässt nicht nur Werner

Leipzig entlässt nicht nur Werner

Es hatte sich bereits angebahnt: Nun macht RB Leipzig die Entlassung von Trainer Ole Werner offiziell.
Ole Werner schwärmt von der Reise nach Südafrika und blickt dem Testspiel gegen die Mamelodi Sundowns euphorisch entgegen.
Es hatte sich bereits angebahnt: Nun macht RB Leipzig die Entlassung von Trainer Ole Werner offiziell.

Trainer-Knall bei RB Leipzig! Ole Werner ist nicht länger Coach beim Fußball-Bundesligisten. Das gaben die Sachsen am Mittwochnachmittag in einer Mitteilung bekannt. Als Nachfolger wird Martin Demichelis gehandelt. Dies bestätigte RB jedoch nicht, kündigte jedoch eine „zeitnahe“ Info über die künftige Besetzung an.

Demnach wurden auch Werners Assistenten Tom Cichon und Patrick Kohlmann freigestellt. „Wir haben die abgelaufene Saison in den vergangenen Tagen noch einmal intensiv und abschließend analysiert. Am Dienstagabend haben wir dann den Beschluss gefasst, die Position des Cheftrainers neu zu besetzen“, erklärte Sportgeschäftsführer Marcel Schäfer den Schritt.

Schäfer begründete die Entlassung damit, dass eine „inhaltliche Weiterentwicklung und eine veränderte Herangehensweise für die vor uns liegenden Aufgaben erforderlich“ seien. Werners Verhältnis zu Jürgen Klopp, Head of Global Soccer bei RB, soll merklich abgekühlt gewesen sein. Klopp ist aktuell für MagentaTV als Experte bei der WM tätig und nicht vor Ort.

Welche Rolle spielte Klopp?

Der 38 Jahre alte Werner war seinen Posten bei den Sachsen erst am 1. Juli 2025 angetreten. Zuvor hatte er vier Jahre bei Werder Bremen verbracht.

Nach einer enttäuschenden Spielzeit führte Werner die Leipziger Elf direkt wieder in die Spitzengruppe der Bundesliga. Die Bullen qualifizierten sich als Tabellendritter souverän für die Champions League.

Die Bilanz von Werner war dabei herausragend. Nach einem 0:6-Debakel am 1. Spieltag in München folgten in der Bundesliga 20 Siege und fünf Unentschieden. Im Pokal gab es das Aus gegen den späteren Sieger FC Bayern (0:2).

Zudem sorgte der Coach dafür, dass zuvor unbeschriebene junge Spieler wie Yan Diomande wie aus dem Nichts durchstarteten. Auch Assan Ouédraogo wurde dank des Norddeutschen zum Nationalspieler.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)