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Bosse-Beben um Krösche? Eintracht reagiert

Beben um Krösche? Eintracht reagiert

Der Abgang von Markus Krösche aus Frankfurt wird laut italienischen Medienberichten immer wahrscheinlicher. Die Eintracht dementiert.
Frankfurt-Sportvorstand Markus Krösche übernimmt die Verantwortung für die "Fehleinschätzung" Albert Riera - und bedauert, den Spanier in eine schwer lösbare Situation gebracht zu haben.
Der Abgang von Markus Krösche aus Frankfurt wird laut italienischen Medienberichten immer wahrscheinlicher. Die Eintracht dementiert.

Die Klubführung von Eintracht Frankfurt weiß nichts von einem angeblichen Abgang ihres Sportvorstands Markus Krösche.

„Von Seiten des AC Mailand gab es niemanden, der wegen Markus Krösche auf uns zugekommen ist“, sagte der Frankfurter Präsident und Aufsichtsratsvorsitzende Mathias Beck der Bild: „Und wir als Hauptausschuss von Eintracht Frankfurt haben nach Rücksprache mit Markus Krösche auch keinen Hinweis darauf, dass er Eintracht vor Ende seiner Vertragslaufzeit 2028 verlassen möchte.“

Zuvor hatte es weitere Meldungen gegeben, dass der Wechsel Krösches zu Milan näher rücken soll. Wie die Gazzetta dello Sport berichtete, befindet sich der 45-Jährige in „fortgeschrittenen Verhandlungen“ mit dem italienischen Topklub. Auch sein Vertrauter Timmo Hardung soll sich ihm anschließen.

„Nachdem die Trainerfrage geklärt ist, dürfte das nächste Puzzleteil der Technische Direktor sein, wobei Markus Krösche klar im Vorteil ist“, schreibt die Gazzetta. Neuer Trainer bei Milan soll der Portugiese Rúben Amorim werden.

Der Transferexperte Matteo Moretto spricht gar bereits von einer mündlichen Einigung, während Sky Italia meldet, dass Mailands Bosse Gerry Cardinale und Zlatan Ibrahimovic in Kontakt mit Frankfurt seien.

Medien: Ablöse für Eintracht-Sportvorstand Krösche fällig

Krösche ist seit fünf Jahren als Sportvorstand bei der Eintracht tätig und hat noch einen Vertrag bis 2028. 

Ein Transfer von Krösche würde der Eintracht aber wohl eine beachtliche Geldsumme einbringen. Wie die Bild berichtet, ist dies wohl nötig, da Krösches Ausstiegsklausel aktuell nicht wirksam sei.

In der abgelaufenen Bundesliga-Saison verpasste die Eintracht, die für diese Saison Adi Hütter als Chefcoach zurückgeholt hat, jedoch unter dem Spanier Albert Riera die Teilnahme an einem internationalen Wettbewerb und belegte nur Rang acht. Riera gilt als Fehlentscheidung Krösches.
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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)