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SC Freiburg reagiert auf brisante Berichte zu Noah Atubolu

Freiburg reagiert auf brisante Berichte

Der SC Freiburg reagiert auf Berichte über ein angeblich belastetes Verhältnis zu seinem Torhüter Noah Atubolu.
Der SC Freiburg hat das Finale gegen Aston Villa deutlich mit 3:0 verloren. Trainer Julian Schuster war nach der Partie sichtlich niedergeschlagen, zeigte sich dennoch stolz auf den Turnierverlauf.
Der SC Freiburg reagiert auf Berichte über ein angeblich belastetes Verhältnis zu seinem Torhüter Noah Atubolu.

Der SC Freiburg hat auf den Wirbel um Torhüter Noah Atubolu reagiert. Die Breisgauer gaben nach Medienberichten über ein angeblich belastetes Verhältnis des Klubs zum 24-Jährigen eine offizielle Klarstellung ab.

„Entgegen der aktuellen Berichterstattung betonen wir, dass die Kommunikation mit Atu von beidseitiger Wertschätzung, Respekt und Offenheit gekennzeichnet ist. So war’s bis zum heutigen Tag und so werden wir das auch in Zukunft halten“, schrieb der Klub auf seinen sozialen Kanälen.

Anlass der durchaus bemerkenswerten Wortmeldung waren Berichte von Sport Bild und Bild. Darin war unter anderem die Rede davon, Atubolu habe sich in den Gesprächen mit dem Verein „zu wenig respektvoll verhalten“.

SC Freiburg sorgt für möglichen Atubolu-Abgang vor

Hintergrund ist der mögliche Abgang Atubolus in diesem Sommer, für den sich die Breisgauer bereits mit der Verpflichtung von Mio Backhaus (kommt von Werder Bremen) als Nachfolger entsprechend gewappnet haben. Die Situation erinnert an das Vorjahr, als die Freiburger schon vor dem Wechsel von Ritsu Doan zu Eintracht Frankfurt entsprechende Transfers für die Offensivpositionen tätigten.

Mit einem Beraterwechsel Anfang des Jahres sendete Atubolu Signale in Richtung eines Abschieds, allerdings hat der ehemalige U21-Nationalkeeper bislang noch keinen neuen Klub gefunden.

Freiburg-Boss nennt Details zum Austausch mit Atubolu

„Wir haben uns im letzten halben Jahr intensiv um eine Vertragsverlängerung bemüht“, sagte Sportvorstand Jochen Saier Ende Mai im kicker und berichtete von guten bis sehr guten Gesprächen mit Atubolu.

Eine Verlängerung des 2027 auslaufenden Vertrags sei dem Bericht zufolge bis zuletzt möglich gewesen, jedoch habe es von Spielerseite keine entsprechenden Signale gegeben.

Der Verein habe Atubolu nach dem verlorenen Europa-League-Finale gegen Aston Villa (0:3) „auch persönlich darüber informiert, dass sich ein Transfer abzeichnet“, berichtete Saier in Bezug auf die Verpflichtung von Backhaus, die der Sport-Club drei Tage nach dem Endspiel in Istanbul offiziell vermeldete.

Atubolu könne „nun mit seinen Beratern seine Zukunftsplanung vorantreiben und den bestmöglichen Klub für sich finden“, ergänzte Saier. „Wenn der angestrebte Schritt kommt, wird es eine wunderbare gemeinsame Erfolgsgeschichte gewesen sein.“

Der gebürtige Freiburger wurde in der Jugend des Sport-Clubs ausgebildet, zur Saison 2023/24 stieg Atubolu nach dem Abgang von Mark Flekken zur Nummer eins auf. Bislang bestritt Atubolu 125 Pflichtspiele für den SC Freiburg.