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"Abstrus!" Bayern-Boss schießt gegen Bundesliga-Konkurrenz

Bayern-Boss schießt gegen Konkurrenz

Bayern-Boss Jan-Christian Dreesen übt Kritik an zahlreichen Vereinen der Bundesliga. Es geht um ein leidiges Thema.
Jan-Christian Dreesen, Vorstandsvorsitzender des FC Bayern, äußert sich bei einem Gespräch im "Presseclub München e.V." über zu wenig internationale Vermarktung der Bundesliga.
Bayern-Boss Jan-Christian Dreesen übt Kritik an zahlreichen Vereinen der Bundesliga. Es geht um ein leidiges Thema.

Jan-Christian Dreesen hat weite Teile der Bundesliga-Konkurrenz kritisiert. Der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern bemängelte, dass sich nur wenige deutsche Vereine in der Saisonvorbereitung im Ausland präsentieren.

„Es kann nicht sein, dass in diesem Jahr Leipzig direkt nach der Saison und jetzt Dortmund und wir international unterwegs sind und dann haben wir gleichzeitig alle drei, vier Jahre das Getöse und Getöne um die Verteilung der internationalen Fernsehgelder. Das ist abstrus“, erklärte Dreesen im Presseclub München.

Bayern und der BVB reisen nach Asien, um den Bekanntheitsgrad der eigenen Marken zu steigern. Gerade in der Vermarktung der TV-Rechte für das Ausland hinkt die Bundesliga im Vergleich zur Premier League und zu LaLiga hinterher. Dreesen wünscht sich hier mehr Unterstützung anderer Klubs.

Bundesliga-Klubs setzen auf Solidaritätsprinzip

Zuletzt wurde die Verteilung der Medienerlöse aus der internationalen Vermarktung im Januar 2025 neu festgelegt. Dabei wurde entschieden, dass Bundesliga-Vereine, die nicht international vertreten sind, einen Betrag in Höhe von fünf Millionen Euro pro Saison erhalten. Das Geld stammt „aus jenem Teil der Erlöse, der den jeweiligen Teilnehmern an den europäischen Wettbewerben zufließt“.

Dazu kommen jährlich zehn Millionen Euro, die an die 2. Bundesliga gehen. Dabei handelt es sich um sogenannte UEFA-Solidaritätszahlungen.