Manuel Neuer hat sein Karriereende angedeutet! In einer Presserunde im Trainingslager am Tegernsee des FC Bayern sagte der 40-Jährige am frühen Dienstagabend: „Ich spiele nicht die Spiele, um zu sagen: Das ist mein letztes Spiel – egal, ob ich vielleicht in dem einen oder anderen Stadion das letzte Mal gewesen bin. Aber es sieht stark danach aus, dass ich aufhöre.“
FC Bayern: "Sieht stark danach aus" - Neuer deutet Karriereende an
Neuer deutet Karriereende an
Erst Mitte Mai hatte sich Neuer überhaupt dazu entschieden, sein auslaufendes Arbeitspapier beim deutschen Rekordmeister bis zum 30. Juni 2027 zu verlängern. „Ich hätte in 85 Prozent der Fälle aufgehört, aber in dieser Mannschaft, mit dem Stuff und Trainerteam macht es einfach Spaß. Wir haben die Möglichkeit, um alle Titel zu spielen und wir sind voll auf der Höhe mit der Mannschaft“, zählte er die Gründe auf, weshalb er noch ein Jahr dranhängt.
FC Bayern: Neuer nennt die Gründe seiner Verlängerung
Der Keeper führte weiter aus: „Dieses Team, diese Mannschaft und die Struktur, die wir im Verein haben, zählen zu den 15 Prozent, weshalb ich gesagt habe: ‚Ich muss auf jeden Fall weitermachen.‘ Ich mache das für mich persönlich, weil ich in der Lage bin, der Mannschaft immer zu helfen. Dass ich die Überstützung aus meinem Familien- und Freundeskreis habe, ist klar.“
Kurz nach seiner Vertragsverlängerung wurde sein DFB-Comeback offiziell und er spielte die WM in den USA, Kanada und Mexiko für die deutsche Nationalmannschaft. Dort schied er mit dem Team bereits im Sechzehntelfinale gegen Paraguay aus.
Nachfolger Urbig steht in den Startlöchern
In der vergangenen Saison brillierte Neuer mit Weltklasse-Leistungen, leistete sich aber auch vereinzelt Patzer. Der Keeper stand in 37 Saisonspielen auf dem Platz. Kleinere Verletzungen kosteten ihn weitere Einsätze, zudem trat er mehrere Partien an seinen designierten Nachfolger, Jonas Urbig, ab.
„Ich denke, dass es ähnlich laufen wird, wie in der vergangenen Saison. Wir unterstützen uns und haben ein gutes Torwartteam – auch mit Ulle (Sven Ullreich, Anm. d. Red.) und den jungen Torhütern. Wichtig ist, dass wir uns gegenseitig helfen, uns pushen und wir auf der Torwartposition immer das Beste für die Mannschaft geben können. So wird es auch in dieser Saison laufen“, sagte der 40-Jährige.