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Uli Hoeneß leistet Abbitte: "Ich habe mich bei ihm entschuldigt"

Hoeneß gesteht Fehler bei Eberl ein

Uli Hoeneß spricht über seine brisanten Aussagen zu Max Eberl. Wegen der "60:40"-Sätze zeigt er nun Reue - und bezeichnet sich selbst als naiv.
Uli Hoeneß ist beim Testspiel seiner Bayern in Rottach-Egern mit dabei. Dabei scheint der Ehrenpräsident neben dem Spielfeld ordentlich beschäftigt zu sein.
Uli Hoeneß spricht über seine brisanten Aussagen zu Max Eberl. Wegen der "60:40"-Sätze zeigt er nun Reue - und bezeichnet sich selbst als naiv.

Uli Hoeneß hat sich nach seinen Aussagen zur unsicheren Zukunft von Max Eberl beim Sportvorstand des FC Bayern entschuldigt.

Hoeneß hatte die Chancen auf einen Verbleib Eberls – dessen Vertrag im Sommer 2027 ausläuft – vor dem Endspiel der Münchner im DFB-Pokal gegen den VfB Stuttgart auf „60:40“ beziffert.

Wie Hoeneß auf SPORT1-Nachfrage nun zugab, hatte er nicht damit gerechnet, dass das Interview im Spiegel kurz vor dem Pokal-Showdown in Berlin veröffentlicht werden würde.

“Zunächst einmal muss sich sagen, dass ich mich unheimlich über mich selbst geärgert habe“, sagte Hoeneß beim Testspiel seiner Münchner gegen den FC Rottach-Egern. Er sei davon ausgegangen, dass seine Aussagen zu Eberl erst eine Woche später veröffentlicht werden. Diese Annahme bezeichnete er als „naiv“.

„Offensichtlich haben meine Aussagen so gut gefallen, dass sie am Samstagmorgen schon in die Öffentlichkeit gebracht wurden. Und damit war Max natürlich vor dem Pokalspiel nicht gut behandelt von mir und ich habe mich auch bei ihm entschuldigt“, gestand Hoeneß ein.

Wie die Chancen von Eberl denn mittlerweile stünden, fragte SPORT1 noch: „Im Moment, glaube ich, 100“, sagte Hoeneß.

Lob für Transferperiode

Ein Grund, warum Hoeneß derzeit hochzufrieden mit Eberl ist, ist die aus seiner Sicht zum wiederholten Mal sehr gut gelaufene Sommer-Transferperiode: Mit Nathaniel Brown und Ismael Saibari habe der Sportvorstand zusammen mit Sportdirektor Christoph Freund zwei Spieler an Land gezogen, „die wir sehr gut gebrauchen können“. Man habe den Verpflichtungen im Aufsichtsrat „gern zugestimmt“.

Der Marokkaner Saibari habe ihm bei der WM „gut gefallen“. Den Ex-Frankfurter Brown bezeichnete er als „Riesentalent“, an dem ihm vor allem auch eines imponiert hätte: „Er hatte wohl Angebote aus England, aber hat nie darüber nachgedacht. Er wollte unbedingt zum FC Bayern. Solche Spieler habe ich gern.“

Hoeneß hob auch die Einnahmen durch die Verkäufe von Noël Aséko, Daniel Peretz, Alexander Nübel und Jonah Kusi-Asare lobend hervor.