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Schalke-Paukenschlag um Huub Stevens und Clemens Tönnies

Schalke-Knall um Stevens und Tönnies

Der Jahrhunderttrainer des FC Schalke 04 und der frühere Klubboss haben laut übereinstimmenden Medienberichten ihre Kandidatur für das Ehrenpräsidium des Klubs zurückgezogen.
Als Spieler wurde Helmut Kremer Weltmeister und eine Schalke-Legende. Heute hat der Ex-Profi aber lobende Worte für den Kultverein aus dem Ruhrpott.
Der Jahrhunderttrainer des FC Schalke 04 und der frühere Klubboss haben laut übereinstimmenden Medienberichten ihre Kandidatur für das Ehrenpräsidium des Klubs zurückgezogen.

Überraschender Paukenschlag vor der Jahreshauptversammlung des FC Schalke 04 am heutigen Samstag.

Laut übereinstimmenden Medienberichten verzichten Jahrhunderttrainer Huub Stevens und der frühere Klubboss Clemens Tönnies auf die Wahl ins Ehrenpräsidium. Dies melden Bild und WAZ.

Schalke 04: Stevens und Tönnies kandidieren doch nicht

Hintergrund sind demnach interne Vorbehalte – und eine Kontroverse um einen Satzungsänderungsantrag, die Mitgliedern des Ehrenpräsidiums öffentliche Stellungnahmen über den Klub verbieten soll. Die Bild zitiert aus einem Schreiben von Stevens und Tönnies, aus dem hervorgeht, dass die beiden damit nicht einverstanden sind.

„In den vergangenen Wochen haben wir in vielen Gesprächen aber auch gemerkt, dass es rund um unsere Kandidatur für das Ehrenpräsidium Vorbehalte und Diskussionen gibt“, zitiert die Bild: „Gepaart mit dem Antrag auf Satzungsänderung in Bezug auf das Ehrenpräsidium (Stichwort Maulkorb), den der Aufsichtsrat in letzter Instanz nicht einkassiert hat, sind wir nach reiflicher Überlegung zu der Entscheidung gelangt, unsere Kandidatur für dieses Jahr zurückzuziehen. Eine Mitwirkung in diesem so wichtigen Gremium mit dem eingeschränkten Recht auf freie Meinungsäußerung kann für uns keine Option sein.“

Diese Entscheidung sei Stevens und Tönnies „nicht leicht gefallen“, heißt es weiter: „Doch die Diskussion in Bezug auf unsere Kandidatur verstellt zunehmend den Blick auf die eigentlich wichtigen Herausforderungen des FC Schalke 04. Mit dem Rückzug der Kandidatur für dieses Jahr möchten wir den Verantwortlichen des FC Schalke 04 und den Vereinsmitgliedern die nötige Zeit geben, um die richtigen Weichen für die Zukunft zu stellen.“ Der gemeinsame Rückzug sei vor diesem Hintergrund der „richtige Schritt“.