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VfB-Boss stichelt gegen den FC Bayern

VfB-Boss verhöhnt Bayern

VfB-Vorstandschef Alexander Wehrle präsentiert sich auf der Jahreshauptversammlung gut gelaunt. Der 51-Jährige gönnt sich nach einem gelungenen Geschäftsjahr auch einen Seitenhieb gegen die Bayern.
Frühe Planung statt spätem Transferstress: Max Eberl hat die Bayern-Kaderplanung in diesem Sommer so früh vorangetrieben wie lange nicht. Während die Neuzugänge bereits feststehen, bleibt die Abgangsseite die große Bewährungsprobe für den Sportvorstand.
VfB-Vorstandschef Alexander Wehrle präsentiert sich auf der Jahreshauptversammlung gut gelaunt. Der 51-Jährige gönnt sich nach einem gelungenen Geschäftsjahr auch einen Seitenhieb gegen die Bayern.

Der VfB Stuttgart befindet sich seit der Ankunft von Sebastian Hoeneß wieder auf der Sonnenseite. Folgerichtig war auch die Stimmung auf der Jahreshauptversammlung locker und gelöst.

Vorstandschef Alexander Wehrle durfte sich nicht nur über grandiose Zahlen im abgelaufenen Geschäftsjahr freuen, sondern sich auch einen kleinen Seitenhieb gegen die Bayern gönnen.

„Ich habe keine Fans des FC Bayern gehört“, stichelte der 51-Jährige in Richtung der Anhänger des deutschen Double-Siegers, die seiner Ansicht nach im Pokalfinale deutlich weniger Support geliefert hatten als die VfB-Fans. Die zahlreich anwesenden Stuttgart-Mitglieder quittierten den Wehrle-Seitenhieb mit tobendem Applaus.

Wehrle scherzt über Bayern-Angebot für Woltemade

Der VfB-Vorstandsvorsitzende sorgte zudem mit einem metaphorischen Vergleich zu Nick Woltemade für Erheiterung. Wehrle zufolge war das Angebot der Bayern für den Angreifer kaum mehr als „eine Butterbreze“ wert gewesen.

Mit etwas mehr Ernsthaftigkeit betonte er allerdings auch, dass man den FC Bayern mit seiner Verhandlungstaktik keineswegs ärgern wollte. Das Angebot sei schlichtweg nicht den Vorstellungen entsprechend gewesen.

VfB Stuttgart freut sich über Rekordzahlen

Unter anderem dem lukrativen Woltemade-Verkaufs war es auch zu verdanken, dass sich der VfB Stuttgart über ein finanzielles Rekordjahr freuen durften. Die ausgegliederte VfB Stuttgart 1893 AG verzeichnete im Geschäftsjahr 2025 einen Gesamtertrag von 383,6 Millionen Euro, während der Gewinn nach Steuern bei 22,5 Millionen Euro lag und das Eigenkapital auf 83,4 Millionen Euro stieg.

„Wir konnten Umsätze, Gewinne und Eigenkapital gleichzeitig steigern. Das ist ein Zeichen für gesundes und nachhaltiges Wachstum“, freute sich Wehrle.

Bei solchen Zahlen und der Aussicht, 2026/27 wieder in der Champions League dabei zu sein, geht auch der ein oder andere Spruch leichter über die Lippen.